Bundesministerin auf der BUGA in München

Der bundesweite ’Tag des Gartens’ führte Bundesverbraucherministerin Renate Künast am Sonntag zur Bundesgartenschau (BUGA) nach München. Genauer: in den Garten des Deutschen Pavillons ’Biovision – Zukunft mit Pflanzen’. Dort hat sie mit Kindern der Evangelischen Kindertagesstätte Messestadt Riem verschiedene Salate geerntet. Aus der frischen Ernte und weiteren biologisch produzierten Zutaten bereitete sie anschließend gemeinsam mit den Kindern und Bio-Spitzenkoch Alfred Fahr für die BUGA-Gäste feine Salate zu.



Nach der internationalen Gartenbauausstellung (IGA) im Jahr 1983 ist die bayerische Landeshauptstadt nun erneut Austragungs- und Ausstellungsort einer Gartenschau. Gastgeber ist in diesem Jahr der Landschaftspark der Messestadt Riem. Dort, wo vor 13 Jahren die letzten Flugzeuge landeten, sollen in den nächsten Jahren auf dem 600 ha großen Areal neben Messe- und Gewerbeflächen Wohnungen für 16.000 Menschen und ein Naherholungsraum entstehen. So lautet das Leitthema der BUGA 2005 ’Die nachhaltige Entwicklung eines Stadtteils’ im Sinne der Agenda 21 von Rio de Janeiro. Rd. 4 Mio. Besucher erwarten die Veranstalter von Park und Ausstellung (28. April-9. Oktober 2005).



Ein Blick auf die Anfänge der Bundesgartenschau vor mehr als 50 Jahren zeigt, dass diese ’sommerlangen Gartenfeste’ schon immer Motor städtischer Entwicklungen waren. Die erste BUGA fand 1951 in Hannover statt. Seitdem lädt alle zwei Jahre eine deutsche Großstadt zu einer Mischung aus Blumenschau, Demonstration von Gartenkunst, neuer Architektur und Stadtgestaltung ein – flankiert von den verschiedensten Veranstaltungen, viele mit gastronomischer Unterstützung. Einige Programmpunkte wurden sogar zu eigenständigen Ereignissen, wie z. B. die documenta in Kassel.

www.biovision2005.de

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