Centro muss Erweiterung verschieben

Die Finanzierung der 100 Mio. Euro-Investition ist derzeit nicht möglich. Wie das Management der Shopping-Mall in Oberhausen mitteilt, sieht man sich auf Grund der aktuellen internationalen Finanzkrise zu dieser Maßnahme gezwungen. Ursprünglich sollte die Baumaßnahme im Frühjahr dieses Jahres starten und im Herbst 2010 abgeschlossen sein. Geplant ist eine Erweiterung von derzeit 70.000 qm Netto-Verkaufsfläche um 23.000 auf 93.000 qm. Mit 100 Mio. Euro bezifferte die Stadium Group des britischen Investors Edwin Healey die Kosten für die Erweiterung. Es gebe momentan keine Bank, die ein solches Projekt zu vernünftigen Konditionen finanziere, so Centro-Geschäftsführer Frank Pöstges-Pragal. Dass die Erweiterung aber kommen werde, stehe außer Frage. Der Vertrag mit Peek & Cloppenburg als neuem Ankermieter der Erweiterung mit einem Haus von insgesamt 7.500 qm Verkaufsfläche stehe aber unverändert, wird in Oberhausen betont. Ende März geht die erweiterte Galerie Kaufhof an den Start. Der Flächenzuwachs beträgt rund 4.000 qm auf künftig knapp 15.000 qm. Gegen die Centro-Erweiterung hatten Nachbarstädte und die Düsseldorfer Bezirksregierung in mehreren Instanzen geklagt. Im Februar 2006 gab das Bundesverwaltungsgericht schließlich grünes Licht. www.centro.de Redaktion food-service Centro, Erweiterung, Shopping-Mall, Edwin Healey, Frank Pöstges-Pragal, Peek & Cloppenburg, Ankermieter


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