Choice setzt konsequente Markenpolitik fort

Nach fünf "turbulenten Jahren" habe sich die Lage bei Choice wieder gefestigt, sagte Vice-President Hans-Dieter Schiller (Foto), der mit seinem Team in München 70 Choice-Hotels in Deutschland und Zentraleuropa (Österreich, Schweiz, Italien und Tschechische Republik) betreut, im Gespräch mit der AHGZ-Redaktion. So schrieb das Franchiseunternehmen Choice Hotels Europe (neben München zählen noch die Zentralen in Paris und London dazu) im Jahr 2004 erstmals wieder schwarze Zahlen, wobei der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,2 Prozent auf 115,3 Mio. Euro und der operative Gewinn auf 5,52 Mio. Euro stiegen.



In Deutschland sieht Schiller einen bedeutenden Markt, auf dem Choice seine Markenpolitik "konsequent fortsetzen will". Gegenwärtig operiert Choice mit 60 Hotels auf dem deutschen Markt: Fünf Häuser gehören der Luxusmarke Clarion an - jüngster Zugang war das Hotel Berlin - die restliche Anzahl teilen sich die Marken Quality und Comfort. Was die Choice-Marke Sleep Inn anbelangt, schlagen bei Schiller "zwei Herzen in der Brust". Zwar laufe die Marke ("ein gutes Produkt"), die in Deutschland noch nicht vertreten ist, in Großbritannien sehr erfolgreich, dennoch sei die Zeit für den deutschen Markt noch nicht reif. "Erst müssen wir mit den bereits vorhandenen Marken unsere Hausaufgaben machen", sagt der Vice-President. Dazu gehöre, dass die Average Room Rate auf etwa 58 Euro und der RevPar auf 45 Euro gesteigert werde.



Von den 60 Hotels auf dem deutschen Markt führt Choice sieben in Eigenregie (Pacht oder Management), der große Rest läuft als Franchiseunternehmen.

Selbst betreiben wird die Gruppedas neue Comfort Hotel in München-Zamdorf, das im Frühjahr 2006, rechtzeitig zu Fußball-WM, eröffnen wird. Inhaber des 167-Zimmer-Hotels ist die Gebr. Rossius Eigenheim und Wohnbau mit Sitz in München.

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