Coffeeshop Company

Coffee Fellows kauft 25 Filialen in Nord- und Ostdeutschland

Coffee Fellows mit Sitz in München übernimmt mit Wirkung zum 1. Juni vollständig die Geschäftsanteile des CSC-Deutschland GmbH. 25 Outlets der Marke Coffeeshop Company, überwiegend in Einkaufszentren in Ost- und Norddeutschland, werden in den kommenden Monaten zu Coffee Fellows-Shops umgebrandet. Mit dann 65 Einheiten wird Coffee Fellows somit zur deutschen Nummer 2 im Segment der amerikanischen Coffee Bars hinter Starbucks (140 Units). 

"Da die 40 Coffee Fellows-Shops sich überwiegend in Süddeutschland befinden, handelt es sich bei dem Zukauf um eine optimale geographische Ergänzung", kommentiert CF-Geschäftsführer Dr. Stefan Tewes den Wachstumsschub. Zum Jahresende soll seine 1999 gegründete Kaffeebarkette dann an mindestens 70 Standorten vertreten sein, Eröffnungen sind unter anderem am Hbf Köln sowie in Saarbrücken und Halle unter Dach und Fach. 
Die CSC-Deutschland war bisher ein selbstständiger Markennutzer des österreichischen Fullservice-Konzepts Coffeeshop Company aus dem Portfolio der Schärf Gruppe. Der Markennutzungsvertrag wurde einvernehmlich aufgehoben, da sich der bisherige geschäftsführende Gesellschafter der CSC, Peter Romics, zukünftig auf sein Textilgeschäft konzentrieren will. Das Umsatzvolumen seiner 25 Shops beziffert Romics auf rund 6 Mio. €. 

Um die Synergiepotenziale schnell zu nutzen, wird die Zentrale der CSC in Chemnitz zum 31. Juli geschlossen. Alle Läden sollen schnellstmöglich - der Großteil bis Ende September - zu Coffee Fellows-Shops umgerüstet und auf das Selbstbedienungssystem umgestellt werden. Tewes kalkuliert dafür rund 25-30.000 Euro pro Standort. Alle 180 der überwiegend mit jungen Mitarbeitern besetzten Arbeitsplätze (Durchschnittsalter < 25 Jahre) werden erhalten, Führungskräfte erhalten die Möglichkeit, nach einer Schulungsphase selbständige Pächter bei Coffee Fellows zu werden.    

Tewes zuversichtlich: "Wir übernehmen gut gehende Coffeeshops, die ein erfolgreiches Jahr 2010 hinter sich gebracht haben. Dennoch hoffen wir, durch Umstellung auf unser SB-Konzept und die Senkung der Overhead-Kosten die Ergebnisse weiter steigern zu können."

Für den deutschen Kaffeebarmarkt erwartet er angesichts der vielen regionalen Player mit einem Volumen von 15 bis 35 Shops eine weitere Konsolidierung: "Sie wird kommen und ist überfällig."

Coffee Fellows befindet sich zu 78 Prozent im Eigentum des Gründerehepaares Tewes. 22 Prozent hält der Finanzinvestor Paarl Equity. 2010 erlösten 38 Betriebe 12,9 Mio. Euro - ein Plus von 16,2 % bei drei Neueröffnungen.

www.coffee-fellows.de

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