DEHOGA Nordrhein appelliert an Ausbildungsbetriebe

In knapp acht Wochen beginnt das Ausbildungsjahr 2003. Und noch immer suchen knapp 70.000 junge Menschen bundesweit eine Ausbildungsstelle. Beim DEHOGA Nordrhein, mit rund 11.000 Mitgliedsbetrieben zwischen Emmerich und Bonn der mitgliederstärkste Gastgewerbeverband auf Bezirksebene in Deutschland, rangiert die berufliche Ausbildung von jungen Menschen ganz oben in der Prioritätenliste. Während die Ausbildungsplatzzahlen in den sechs gastgewerblichen Berufen im vergangenen Jahr in Deutschland um 1,8 Prozent abnahmen, fiel der Rückgang in Nordrhein-Westfalen um einen Prozent deutlich besser aus. "Und für das laufende Jahr rechne ich mit einer erhöhten Ausbildungsbereitschaft im Gastgewerbe zwischen Rhein und Ruhr", meint Hermann Große Holtforth, Präsident des DEHOGA Nordrhein. "Schließlich haben wir eine gesellschaftspolitische Verantwortung gegenüber unserer Jugend." Der Optimismus des Präsidenten resultiert aus Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen, die er in den letzten Tagen und Wochen geführt hat. Dabei wollen aber nicht nur Großbetriebe ausbilden, sondern vor allem das kleine und mittelständische Gastgewerbe. Ausbildung ist und bleibt ein wichtiges Thema. "Gebt der Jugend eine Chance. Die Sicherung der beruflichen Ausbildung ist eine besondere Herausforderung an uns alle", so Große Holtforth weiter. "Besonders im Gastgewerbe handeln wir nach diesem Vorsatz. Schließlich sind Auszubildende keine teuren Anhängsel, sondern stellen die Zukunft unserer Branche dar. Nur wer heute ausbildet, kann morgen auf qualifiziertes Fachpersonal zurückgreifen." Deshalb appelliert der Präsident noch einmal an alle Kolleginnen und Kollegen, noch mehr Ausbildungsplätze im Gastgewerbe zur Verfügung zu stellen.


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