DGE fordert klare Aussagen bei der Pausenverpflegung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. in Bonn fordert gesellschaftliche Maßnahmen zur Vorbeugung von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen. Dazu gehört auch eine vernünftige und ausgewogene Pausenverpflegung in den Schulen. Die Mittags- und Pausenverpflegung sollte laut DGE in Konzepte zur Bildung und Gesundheitsförderung einbezogen werden, um eine ausgewogene Verpflegung in den Schulalltag zu integrieren. Innerhalb der DGE entwickelt der Arbeitskreis "Ernährung und Schule" Ansätze, eine "gesunde Schule" im Hinblick auf eine vollwertige Ernährung zu entwickeln. Für die Schulen sind hierzu umfassende Hilfen zur konkreten Umsetzung notwendig. Die Entwicklung geeigneter Verpflegungskonzepte für die Gemeinschaftsverpflegung sowie Qualitätskontrollen für Großküchen oder Caterer sind entsprechende Aktivitäten der DGE. In den Erlassen und Verordnungen, die zurzeit von den Bundesländern zur Schulverpflegung erarbeitet werden, sollten eindeutige Aussagen zur Qualität des Mittagessens getroffen werden, die wenig Spielraum für Interpretationsmöglichkeiten lassen. Eine Angabe wie "Mittagessen/Mittagsimbiss" gewährleistet z. B. keinen Anspruch auf ein vollwertiges oder warmes Mittagessen. Auch Mitarbeiter in Kindertagesstätten benötigen Anleitung und Weiterbildung in den Bereichen Ernährungserziehung und Mahlzeitenzubereitung. Eine Möglichkeit liefern die Fortbildungen und der Beratungsservice im Rahmen der Kampagne "FIT KID: Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas".




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