Daniel Schöfisch gewinnt Rudolf-Achenbach-Preis

Beim großen Finale des 31. Bundesjugendwettbewerbs des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) um den begehrten Rudolf-Achenbach-Preis hatte der 19-jährige Auszubildende Daniel Schöfisch aus dem Berlin Hilton Hotel die Nase vorn.



An dem Finale nahmen neun Finalisten teil. Das gewisse Extra und ein Quäntchen Glück hatte schließlich Schöfisch, der als Vertreter des Landesverbandes Berlin-Brandenburg (Trainerin Thea Nothnagel) den renommierten Wettbewerb für sich entscheiden konnte. Auf Platz zwei folgte Hans-Heinrich Meier (Nürnberg), und Thomas Dähn (Dresden) erkochte sich den dritten Platz. Die Viertplatzierten: Sarah Michelmann (Lübeck), Melanie Peglau (Weser-Ems), Karin König (Trier), Frederik Karr (Bodenseekreis), Henning Kreft (Bielefeld) und Paul Scheliga (Marburg).



Sieger Daniel Schöfisch, der wenige Tage vor dem Frankfurter Finale seine Abschlussprüfung im praktischen Teil mit 98 von 100 Punkten hervorragend bestanden hatte, plant nun eine Karriere in der gehobenen Gastronomie. In diesem Sommer stehen Praktika bei den Sterneköchen Karlheinz Hauser, August Winkler und Dieter Müller auf dem Programm, bevor es den gebürtigen Berliner („Ich wollte schon als Kind Koch werden“) dann zum Grundwehrdienst in das Bundesverteidigungsministerium zieht.



Petra Moos-Achenbach, Geschäftsführerin der Achenbach Delikatessen-Manufaktur, sprach anlässlich der Siegerehrung im Frankfurt Sheraton Hotel & Towers (Küchendirektor Klaus Böhler) in ihrer Rede nicht nur den Sieger, sondern alle neun Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs an: „Gleichgültig, ob Sie den 1. oder den 4. Platz erarbeitet haben, Sie alle haben sich mit Ihrer Leistung, mit Ihrer Zielstrebigkeit, ihrem Fleiß und Ihrer Kreativität bis ins Finale gekocht. Ihre Arbeit verdient unsere uneingeschränkte Anerkennung und Bewunderung.“ Und weiter: „Sie können stolz sein auf ihre Leistung und auf ihren Beruf, dessen Motto lautet: ‚Kochkunst ist Lebenskunst’.“ Petra Moos-Achenbach brachte auch ihren Dank allen Mitstreitern gegenüber zum Ausdruck: „Wir sind glücklich darüber, dass es uns gemeinsam mit den vielen engagierten Ausbildern, Küchenchefs und Fachlehrern der Berufsschulen – sie bilden die zweite Säule des Rudolf-Achenbach-Preises – jedes Jahr wieder gelingt, so viele Teilnehmer zu motivieren.“



Einen ganz besonderen „Motivations-Goodie“ hatte Jury-Mitglied Tim Mälzer vorbereitet: Der derzeit bekannteste Fernsehkoch, der ebenfalls schon den Rudolf-Achenbach-Preis gewann, erhöhte die Prämien für die diesjährigen Finalisten um jeweils 500 Euro (aus eigener Tasche, versteht sich).

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