Oktoberfest

Dehoga Bayern gegen Bierpreisbremse

„Die Debatte um die Bierpreisbremse auf dem Münchner Oktoberfest hat mittlerweile groteske Züge angenommen“, so Conrad Mayer, Vorsitzender der Kreisstelle München des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga Bayern. Der Verband tritt seit jeher für eine freie und soziale Marktwirtschaft ein.
„Durch die angekündigte Deckelung des Verkaufspreises werden betriebswirtschaftliche Grundsätze außer Kraft gesetzt, was einen Systembruch bedeutet“, so Mayer: „Offensichtlich ist die Landeshauptstadt München als Veranstalter berechtigt, auf die Preisgestaltung Einfluss zu nehmen. Dies kann aber im Rahmen einer sich aufschaukelnden 'Neiddiskussion' nicht einseitig auf dem Rücken einer Handvoll Wirte ausgetragen werden, die in mehrfacher Hinsicht steigende Kosten allein für die nächste Wiesn hinzunehmen haben. An dieser Stelle regen wir an, dass die Stadt München auch einen Solidaritätsbeitrag der Brauereien einfordert." Denn dass der Einkaufspreis für Bier als Hauptkostenfaktor logischerweise einen unmittelbaren Einfluss auf den Verkaufspreis ausübt, verstehe auch Lieschen Müller, so Mayer weiter.

"Wenn also nicht zu verhindern ist, dass der Verkaufspreis gedeckelt werden soll, so muss diese Deckelung auch für den Einkaufspreis gelten. Unabhängig davon kann dies allerhöchstens für die kommende Wiesn und nicht auf mehrere Jahre gelten. Da die Diskussion mittlerweile auf ganz Bayern ausstrahlt, fordern wir, dass unter Beteiligung der Brauereien eine schnelle Lösung gefunden wird, mit der alle Beteiligten leben können.“

www.dehoga-bayern.de

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