Diageo verkauft Burger King für 1,5 Mrd. Dollar

Die Fast Food-Kette wird an US-Investoren - Texas Pacific Group - verkauft. Preis 1,5 Mrd. Dollar, also rund 1,48 Mrd. Euro. Zum Konsortium gehören Bain Capital und Goldman Sachs Capital Partners mit den Banken JP Morgan Chase und Salomon Smith Barney im Hintergrund.



Wie der britische Spirituosen-Konzern Diageo als bisheriger Eigner vor 2 Stunden mitteilte, geht das Unternehmen jetzt doch an oben genanntes Konsortium. Die Gruppe hatte bereits im November kurz vor dem Kauf von Burger King gestanden, ließ das Geschäft dann aber wegen eines ihrer Ansicht nach zu hohen Kaufpreises von 2,26 Mrd. Dollar platzen. Nun wurde der Preis um rund ein Drittel nach unten gedrückt.



Diageo versucht schon seit 2 Jahren, einen Käufer für Burger King zu finden - nach McDonald’s die Nummer 2 im weltweiten Fast Food-Geschäft. Die Briten sehen den Verkauf als Teil ihrer Strategie, sich wieder auf ihr Stammgeschäft mit Spirituosen und Bier (Johnnie Walker, Guinness) zu konzentrieren. Diageo bekommt 1,2 Mrd. Dollar in bar. Rest: Übernahme von Schulden.



Burger King zählt weltweit über 11.450 Outlets, davon 75 % in USA. Die Kette wurde 1954 von James McLamore und David Edgerton in Miami gegründet. Schon 3 Jahre später folgte die Erfindung des Whoppers. Seither rapide Expansion kraft Franchising. Ab 1967 Teil des Pillsbury-Konzerns, dann ab 1988 bei GrandMet und seit 1997 im Portfolio von Diageo.



www.diageo.com/co.uk

Siehe auch Diageo: Burger King-Verkauf wie geplant geplatzt

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