Discotheken-Oscar 2005 ging nach Würzburg

Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V. (BDT im Dehoga) hat am 17. Januar 2006 in Würzburg die höchste Ehrung der Branche, den Discotheken-Oscar für das Jahr 2005, verliehen. Henning Franz, Präsident des BDT, zeichnete den Inhaber der Disco 'Airport', Rudi Schmidt, mit dem begehrten Branchenpreis aus. Die Erfolgsgeschichte des 56-jährigen Rudi Schmidt begann 1968, als er mit 19 Jahren die Betriebe 'Le Telefon' und 'Pferdestall' seines früh verstorbenen Vaters in Würzburg weiterführen musste. Wie auch heute noch ging der gelernte Maschinenbauer voller Tatendrang ans Werk, baute die Clubs um und nannte sie 'Tiffany' (1968) und 'Pipers Pub' (1973). Schmidt war es auch, der Ende der 60er den ersten Türsteher in Würzburg beschäftigte, um so für das gewünschte Publikum im 'Tiffany' zu sorgen. Im Jahr 1979 übernahm er als Geschäftsführer das 1.500 qm große 'Tanzcenter' in Zellingen und 1981 dann die 2.000 qm große 'Music Hall' in Würzburg, die nach einem beeindruckenden Umbau im Jahr 1983 den heutigen Namen 'Airport' erhielt. Ein Nachbau einer Boing in Originalgröße in der Discothek sorgte damals für großes Aufsehen in der Discothekenbranche. Heute bestimmen nach einem 1995 erfolgten Um- und Ausbau immer noch 5 Areas das Geschehen im 'Airport'. Die Floors Terminal 1 und 2, Sound Club, Sound Bar und Red Room bieten den Gästen zwischen 18 und 35 Jahren eine abwechselungsreiche und vielfältige Musikpalette von Black, House, Techno/Trance, Mainstream/Charts bis zu Party-Hits. Weitere Räumlichkeiten wie Bistro, Café und Beachclub erfüllen alle Wünsche der Gäste und sorgen für ein umfassendes Unterhaltungs- und Erlebnisangebot. Rudi Schmidt, Urgestein der Würzburger Disco-Szene, suchte aber neben dem 'Airport' nach weiteren Herausforderungen und eröffnete daher 2002 die Bar/Club/Lounge 'Studio' und 2003 den Club 'Zauberberg' mit Biergarten 'Zaubergarten' und einem Lounge-Zelt 'Marrakesh'. www.dehoga.de



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