McDonald’s

Dritte Ausbildungsstudie erschienen

Unter dem Titel „Job von morgen – Schule von gestern. Ein Fehler im System?“ hat McDonald’s Deutschland am 5. September die dritte Ausbildungsstudie veröffentlicht. Befragt wurden 15-24-Jährige zu ihren Erwartungen und Wünschen für ihre berufliche Zukunft. Diese sehen sie positiver als noch 2013, als die erste Studie erschien. Zwei Drittel der 1.564 Befragten sind der Meinung, dass Leistung sich lohnt und dass ihre Aufstiegschancen in Deutschland gut oder sehr gut sind. Trotz der guten wirtschaftlichen Lage seien sie auch weiterhin leistungsbereit, so ein weiteres Ergebnis.


Ungewöhnlich scharf kritisieren die jungen Menschen hingegen die Vorbereitung auf das eigene Berufsleben seitens der Schulen und Universitäten. So forderten 73 % von der Politik eine bessere Ausrichtung der Lehrpläne auf das Berufsleben.

Für McDonald’s sind diese Ergebnisse sehr wertvoll, betont Gabriele Fanta, Vorstand Personal McDonald’s Deutschland. Immerhin bilde man aktuell 1.500 Azubis aus, seit einiger Zeit zudem aus den Heimatländern Geflüchtete, auch hier sehe man sich als Chancengeber. Ohnehin hätte man mit heterogenen Bildungswegen gute Erfahrungen gemacht, sagt Fanta.

80 % der Auszubildenden würden bei McDonald’s übernommen. Man würde aber gerne noch mehr ausbilden, so Fanta, bei der Pressekonferenz in Berlin. Allerdings fehle es an geeigneten Bewerbern. Hier sei die Politik gefragt. Die Vorzüge des Dualen Ausbildungssystems und die damit verbundenen Entwicklungschancen müssten deutlicher hervorgehoben werden.

Durchgeführt wurde die Studie von dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD). Als wissenschaftlicher Berater stand Jugendforscher Klaus Hurrelmann von der Hertie School of Governance zur Seite.

Link zur Studie:
https://karriere.mcdonalds.de/docroot/jobboerse-mcd-career-blossom/assets/documents/McD_Ausbildungsstudie_2017.pdf



www.mcdonalds.de


06.09.2017, Felix Denk - Redaktion food-service / gv-praxis







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