Education. Deutschland sucht den "Durchschnittsstudenten"

Wie finanzieren sich die zwei Millionen Studierenden in Deutschland? Wie viele jobben nebenher, wie bezahlen sie ihre Studiengebühren? Wie aufwändig ist ein Bachelor-Studium? Gibt es den "Durchschnittsstudenten" überhaupt? Und: Wer studiert in Deutschland, wer nicht? Mit einer neuen Sozialerhebung will das Deutsche Studentenwerk (DSW) Antworten auf diese Fragen liefern. Die großangelegte, bundesweite Studierenden-Befragung - eine der größten in Europa - startet in diesen Tagen; 75.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Studierende erhalten bis Mitte Mai den Fragebogen zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage. Durchgeführt wird die Befragung vom Hochschul-Informations-System (HIS), finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Ergebnisse sollen im kommenden Jahr vorgestellt werden Besonderen Aufschluss erhoffen sich alle beteiligten Institutionen zu den Themen Studiengebühren und Bachelor: Wie sehr belasten die Studiengebühren, die derzeit sechs Bundesländer erheben, den studentischen Geldbeutel? Wie finanzieren die Studierenden die Gebühren? Und: Wie aufwändig ist ein Bachelor-Studium? Lässt das straffe Studium wirklich kaum mehr zeitlichen Spielraum für Nebenjob oder Ehrenamt? Redaktion gv-praxis Umfrage, Deutsches Studentenwerk

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