Einkaufskooperation der 13 ostdeutschen Studentenwerke

Die Geschäftsführer aller ostdeutschen Studentenwerke wollen in diesem Monat in Leipzig eine gemeinsame Vereinbarung zur Bildung einer Einkaufskooperation "Studentenwerke-Ost" unterzeichnen. Ziel der Kooperation soll sein, im Einkauf als Großabnehmer günstige Konditionen am Markt zu erzielen. Betrachtet man die durch sinkende Landeszuschüsse entstehenden Defizite, sind für die Studentenwerke Einsparungen notwendiger denn je.



In den Mensen und Cafeterien der 13 ostdeutschen Studentenwerke werden pro Jahr rund 50 Mio. Euro Umsatz erzielt. Die damit verbundene Wirtschaftskraft wollen die Studentenwerke zukünftig im gemeinsamen Einkauf nutzbringend einsetzen. Die ansonsten wirtschaftlich eigenständig agierenden Anstalten des öffentlichen Rechts wollen auch zukünftig alles unternehmen, ihrem Hauptauftrag, Studierende sozial verträglich zu verpflegen und unterzubringen, gerecht zu werden. Da sich die Länder zunehmend aus der Verantwortung für das soziale Umfeld des Studiums zurückziehen, sei gemeinsames wirtschaftliches Handeln der Studentenwerke unabdingbar für die erfolgreiche Bewältigung der zukünftigen Aufgaben, hieß es in einer Presseeinladung.

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