Schulverpflegung

Emden plant Zentralküche

Die ostfriesische Stadt Emden plant eine Zentralküche, von der alle städtischen Schulen das Mittagessen für ihre Schüler und Lehrer beziehen können. Zurzeit werden wöchentlich etwa 600 Essen ausgegeben – bis zu 2500 können es in Zukunft werden.

Entstehen soll die Zentralküche im neuen Verwaltungsgebäude des Frisa-Industrieparks. Ein entscheidende Beschluss im Schulausschuss wurde zwar noch vertagt, allerdings wurde laut „Emder Zeitung“ deutlich, dass eine solche Zentralküche allgemein gewünscht werde. Man spreche schon viel zu lange über die Schulverpflegung und sei bislang noch nicht zu einer erfolgreichen Lösung gekommen, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Helmut Bongartz: „Wir brauchen jetzt endlich eine Lösung“.  Zurzeit werden die Schulessen noch in der Küche des Johannes-Althusius-Gymnasiums zubereitet, deren Kapazitäten allerdings auf Dauer nicht ausreichten.

Die Entscheidung im Ausschuss war auf Wunsch der SPD-Fraktion und der Grünen verschoben worden. „Uns fehlt noch ein Verpflegungskonzept. Es sind zu viele Fragen offen, zum Beispiel wie geliefert und wer kochen wird“, sagt SPD-Ratsherr Horst Götze. „Es müssen mehr Einzelheiten auf den Tisch“, fordert Katja Lechner von den Grünen.



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