Enchilada nähert sich der Nummer 25

Der Mietvertrag ist unterschrieben, jetzt wird umgebaut: In wenigen Wochen soll der 25. Enchilada-Betrieb eröffnet werden – 19 Jahre nachdem die Tex-Mex-Marke geboren wurde. Als Standort auserkoren wurde das westfälische Gronau, knapp 60 km von der Studentenstadt Münster entfernt, wo es bereits seit mehr als 10 Jahren ein sehr erfolgreiches Enchilada mit XXL-Maßen gibt. Im 46.000 Einwohner zählenden Gronau unmittelbar an der niederländischen Grenze wird es um 140 Innen- und 120 Außenplätze gehen. Der Standort: eine traumschöne Innenstadtlage am Fluss, zwischen Fußgängerzone und Gelände der ehemaligem Landesgartenschau. Im Vergleich zur Enchilada Nr. 24, die im September 2008 in Karlsruhe ans Netz gegangen ist, ziemlich beschaulich. Dort nämlich, wo viele, viele Jahr das Krododil seinen Status als die älteste Gaststätte der badischen Metropole behauptete, verteilen sich nunmehr auf gemütlich-verwinkelten 1.000 qm rund 500 Sitzplätze. Dazu kommen 300 Außenplätze im Biergarten. Rund 500.000 EUR hat die Enchilada Franchise GmbH unter Führung von Matthias Machauer und Hermann Weiffenbach in die Hand genommen, um das in die Jahre gekommene, denkmalgeschützte Objekt in eine Tex-Mex-Perle im Cantina-Stil zu verwandeln. Das Restaurant/Bar ist der vierte Betrieb der Enchilada-Gruppe in Karlsruhe. Den Anfang machte 2001 Lehner’s Wirtshaus, schließlich folgten das Pasta-geprägte Casa Aposto (2006) und die launige Tapas-Formel Besitos (2007). Zusammen erlöste das Quartett in der 280.000-Einwohner-Metropole Karlsruhe gut 8 Mio. EUR (netto) im vergangenen Jahr. Das Rezept für so viel Erfolg: eine gute Küche basierend auf hochwertigen Rohstoffen plus Wohlfühlambiente plus exzellenter Service. Alles in allem erzielte die Enchilada-Gruppe mit 47 Betrieben (5 Konzeptschienen), davon 3 franchisegeführt, 2008 einen Netto-Umsatz von 50,4 Mio. EUR. www.enchilada-franchise.de Redaktion food-service Enchilada, Besitos, Lehner’s Wirtshaus, Aposto, Karlsruhe, Krokodil


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