Energieverbrauch von Großküchengeräten bald vergleichbar

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. arbeitet derzeit an Methoden zur Bestimmung des Energieverbrauchs von Großküchengeräten. Hintergrund ist die sogenannte ErP-Richtlinie (ehemals EuP-Richtlinie) für energiebetriebene und energierelevante Produkte, in der die Europäische Kommission erstmals die Anforderungen des Ökodesigns explizit verankert hat.

Neben Energieeffizienz und einer damit verbundenen CO2-Reduktion steht z.B. die allgemeine Umweltverträglichkeit in Produktion, Nutzung und Entsorgung eines Produkts im Fokus. Ziel ist die ’Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung’ dieses technischen Equipments. Geräte mit einem hohen Energieverbrauch und/oder die in großer Stückzahl im Umlauf sind, sollen gekennzeichnet werden. Die Umsetzung der Richtlinie kann bis hin zum Verbot reichen, wie jüngst bei der Glühbirne geschehen.

Zu den Produktgruppen, die die Europäische Kommission festgelegt hat, um Bedeutung und Energiesparpotenzial von Geräten in Großküchen zu untersuchen, gehören z.B. Kaffeemaschinen, gewerbliche Kühl- und Gefrier und Gargeräte sowie Spülmaschinen.

Bereits verabschiedet hat der HKI die ’Methode zur Bestimmung des Energieverbrauchs von Großküchengeräten: Heißluftdämpfer’. Sie wird in Kürze innerhalb der Normenserie DIN 18873 veröffentlicht. Als nächstes folgen Normen für gewerbliche Heißgetränkebereiter, Fritteusen, Heißumluftbacköfen sowie Kipp- und Standbratpfannen. In Planung sind außerdem verbindliche Werte für Etagenbackofen, Druckgargeräte und Kochfelder.

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