Kaufland

Entledigt sich der Instore-Restaurants

Es war schon in etwa abzusehen. Für die 13 bestehenden Restaurants in Kaufland-Häusern musste eine Lösung her, nachdem die Devise im Zuge der Umstrukturierungs-Anstrengungen bei Kaufland lautet: Refokussierung auf das Kerngeschäft, den LEH. Für drei der Betriebe kommt binnen weniger Monate das Aus, ein Sixpack geht an die HW Gastro Konzept GmbH.

„Kaufland möchte sich künftig noch mehr auf sein Kerngeschäft, den Lebensmitteleinzelhandel, konzentrieren“, bestätigte das zur Schwarz Gruppe (Lidl) gehörende Unternehmen gegenüber der Lebensmittel Zeitung (dfv Mediengruppe) die Trennung von seinen Restaurants.

Geschlossen werden demnach per Ende Juli 2017 die Restaurants in Dresden-Nickern, Dallgow und Ahrensfelde bei Berlin. Die Betriebe in Jena, Dessau und Halle werden als Indoor-Imbisse weitergeführt. Das Restaurant im Kaufland in Neckarsulm, dem Stammsitz der Schwarz-Gruppe, wird ab August durch die Schwarz Restaurantbetriebe (SRB) betrieben, die Mitarbeiter werden übernommen. Die SRB führt zudem die drei bestehenden Mitarbeiter-Restaurants bei Kaufland, die zuvor von der Gastro-Tochter Kaufland Gaststätten-Betriebe GmbH betrieben wurden.

Ein Paket von sechs Restaurants in Süddeutschland samt allen Mitarbeitern (Backnang, Ludwigsburg, Bad Dürrheim, Offenburg, Mosbach und Steinheim) wird, wie Kaufland mitteilt, zum 1. April von der HW Gastro Konzept GmbH übernommen. Es handelt sich um eine Gesellschaft des in Bad Birnbach ansässigen Fleisch- und Wurstwarenherstellers Johann Wasner GmbH. Das Familienunternehmen betreibt eigene Metzgerei-Filialen und ist außerdem gastronomisch aktiv (Wasner-Wirt, auch in  Kaufland-Häusern zu finden). Im Frühjahr 2016 hatte Wasner den Großteil der Standorte der insolventen Metzgerei-Kette Zeiss aus Hanau übernommen.

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