Sodexo

Erhöhung des Steuerfreibetrages gefordert

Der Ernährungsreport 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt für den Contract-Caterer Sodexo die Notwendigkeit höherer Steuerfreibeträge für Mitarbeiterverpflegung.
Nach den Erhebungen des Ernährungsreports geben die Arbeitnehmer in Deutschland arbeitstäglich rund 6,10 Euro für die Verpflegung am Arbeitsplatz aus. Staatlich gefördert und steuerfrei sind lediglich 3,10 Euro. Ein Betrag der seit 18 Jahren nicht mehr angepasst wurde, moniert George Wyrwoll, Unternehmenssprecher und Human-Resources-Experte bei Sodexo und rechnet vor: „Setzt man die allgemeine Preisentwicklung in den zurückliegenden 18 Jahren an, dann liegt der faire Steuerfreibetrag für die Mitarbeiterverpflegung mittlerweile bei ziemlich genau 4 Euro.

Pausenkultur in Unternehmen sollte gestärkt werden

Längst sei belegt, dass die Mittags- und Essenspause äußerst wichtig für die Erholung; Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten ist. Mittagspausen förderten auch das soziale Miteinander und seien ein wichtiger Baustein einer ausgewogenen Work-Life Balance. „Vieles spricht also für eine ausgeprägtere Pausenkultur in deutschen Unternehmen. Die könnte noch angenehmer ausfallen, wenn die 31,7 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch angemessen steuerlich gefördert würden“, argumentiert Wyrwoll.

Laut Ernährungsreport 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) essen 82 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ihrer Mittagspause.  57 Prozent der Befragten nehmen sich Essen von zu Hause mit zur Arbeit, 21 Prozent gehen in eine Kantine, 15 Prozent holen sich beim Bäcker oder am Imbiss etwas zu Essen und 5 Prozent besuchen ein Restaurant. 18 Prozent schaffen es komplett ohne zu Essen oder ohne Pause.

Wyrwoll kündigt an, dass sich Sodexo in dieser Sache nicht nur an das Bundesernährungsministerium, sondern an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wenden will.

www.sodexo-benefits.de




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