BMEL

Ernährungskommunikation wird national gebündelt

Das neue „Bundeszentrum für Ernährung“ steuert künftig die Ernährungskommunikation des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Der AID Infodienst e.V. soll darin eine zentrale Rolle spielen.

Der hohe gesellschaftliche Stellenwert der Ernährung, der nicht zuletzt durch intensive Diskussionen und häufige Berichterstattung zum Thema deutlich werde, hat das BMEL zur Einrichtung einer zentralen Informationsstelle veranlasst, die Ernährungskommunikation und -kompetenz bündele.

Eine Stimme für alle Fragen vom Acker bis zum Teller

Wesentlicher Kern des neu zu errichtenden Bundeszentrums soll der AID Infodienst e. V. sein, zusammen mit anderen Arbeitsbereichen, die derzeit in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt sind. Der Plan ist, das „Bundeszentrum für Ernährung“ organisatorisch in der BLE zu verorten und so auszustatten, dass es künftig als die Stimme und der Ansprechpartner für alle Fragen der Ernährung – vom Acker bis zum Teller – und in jedem Lebensalter wirken kann und wahrgenommen wird.

„Ich begrüße ausdrücklich diesen strukturellen Schritt, die bisherige Vielfalt an Ernährungsinformationen in einer Einrichtung zusammenzufassen“, sagt Dr. Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid und zukünftige Leiterin des Bundeszentrums. „Erstmals besteht nun die einmalige Chance, in der Ernährungskommunikation für Deutschland mit einer einheitlichen Stimme sprechen zu können.“

Der inhaltliche Ausbau des Bundeszentrums für Ernährung hin zu einem nationalen Kompetenz- und Kommunikationszentrum zu Ernährungsfragen soll schrittweise in einem engen Abstimmungsprozess mit allen betroffenen Akteuren erfolgen

www.aid.de; www.bmel.de

stats