Ernährungswirtschaft unterstützt zentrale Absatzförderung

„Die deutsche Ernährungsindustrie braucht auch in Zukunft eine zentrale Absatzförderung für ihre Erzeugnisse, um auf den internationalen Märkten erfolgreich sein zu können“, so Prof. Dr. Matthias Horst, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie. In der mündlichen Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zur verfassungsrechtlichen Prüfung des Absatzfondsgesetzes erläuterte er die Notwendigkeit einer zentralen Absatzförderung für die mittelständische Ernährungsindustrie. Die Unternehmen profitieren gerade von der Exportförderung durch die CMA, als einer der Durchführungsgesellschaften des Absatzfonds, um auf ausländischen Messen präsent zu sein und vor Ort Beratungen für die Markterschließung zu erhalten. Der Weg auf die internationalen Absatzmärkte muss weiter beschritten werden, da die Marktpotenziale im Inland weitestgehend erschlossen sind. Neben der Exportförderung gehört die Stärkung des öffentlichen Bildes der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft zu den Kernaufgaben der CMA. Der Geschäftsführer der CMA, Markus Kraus, erklärt nach der mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts zum Absatzfondsgesetz: „Die Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat überdeutlich klar gemacht, wie notwendig und unverzichtbar wichtig eine gemeinschaftliche Absatzförderung der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft ist.“ Die CMA sieht der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts mit Zuversicht entgegen, so Kraus.


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