chidoba

Erste Franchise-Betriebe in Köln und Berlin

Mit typisch mexikanischen Offerten befindet sich das Fast-Casual-Konzept chidoba auf Expansionskurs. 2011 im NordWestZentrum in Frankfurt/Main gestartet, eröffnete 2013 im Main-Taunus-Zentrum (MTZ), Sulzbach der zweite Store in Eigenregie. Im März dieses Jahres gingen nun die ersten Franchise-Betriebe an den Start, ebenfalls in Shopping-Centern: in den Köln Arcaden und im Linden-Center Berlin.

Burritos und Tacos bilden die Kernprodukte der noch jungen Formel. „Bestseller sind Burritos mit Chicken-Füllung oder Filetsteak“, sagt Masoud Kazemian, chidoba-Gründer und -Geschäftsführer. Die Preise für einen Burrito starten bei 4,99 € für eine vegetarische Variante. Tacos mit Chicken oder Hackfleisch gefüllt gehören ebenfalls zu den Favoriten der Gäste. Für drei Beef-Tacos werden beispielsweise 4,99 € fällig. Zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten mit weiteren Zutaten wie Guacamole oder Beilagen wie Tortilla Chips oder Pepper Corn Fries sind möglich.

Als Alleinstellungsmerkmal hebt Kazemian unter anderem die Verwendung typisch mexikanischer Food-Produkte hervor wie Barbacoa, sehr lang gekochtes Rindfleisch. Dass man Burritos mit Filetsteaks füllt, die für jede Bestellung extra gebraten werden, sei auch eher ungewöhnlich sowie die täglich vor Ort frisch zubereiteten Taco-Schalen.

Drei Jahre lang hat Kazemian gemeinsam mit seinem Geschäftspartner und Bruder am System gearbeitet, am Pilotstandort wurde dann in der Praxis weiter gefeilt. „Kein anderes mexikanisches Fast-Casual-Konzept ist so schnell wie wir“, berichtet Kazemian. An Spitzentagen können auf Grund der entwickelten Systematik bis zu 700 Gäste an einem Standort bedient werden.

In Frankfurt/Main, Sulzbach und Köln stehen rund 40 Sitzplätze zur Verfügung, in Berlin neun. Der To-go-Anteil nimmt Werte bis zu 50% an. Der umsatzstärkste Store befindet sich im MTZ.

Ein aktuell spannendes Thema sind laut Kazemian vegane Produkte, die künftig stärker in den Vordergrund gestellt werden sollen. „Noch ist der Anteil an Bestellungen in diesem Bereich gering. Wer aber von unserem veganen Angebot weiß, kommt gerne wieder.“ Bei chidoba sei garantiert, dass vegane und nicht-vegane Gerichte auf jeden Fall getrennt zubereitet werden. Zudem sollen die Burrito-Cups stärker forciert werden. Hier spricht man beispielsweise Personen mit einer Glutenunverträglichkeit an, denn es kommt nur die Füllung auf den Teller oder in die To-go-Verpackung – ohne Tortillas aus Weizenmehl.

Für die künftige Store-Expansion kommen neben Shopping-Centern Innenstadtlagen in Frage, aktuell ist Kazemian in Gesprächen in Frankfurt/Main und München. Zudem kann er sich sein Konzept auch an Verkehrsstandorten vorstellen.

www.chidoba.com
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