Speisenwerft bei Tim Mälzer

Erster Jahresrückblick

Ohne großes Tamtam hat sich der Hamburger Starkoch Tim Mälzer vor einem Jahr am Tournee- und Eventcaterer Speisenwerft beteiligt. „Wir haben das nicht an die große Glocke gehängt, weil wir schon seit 2012 für diverse Events erfolgreich zusammengearbeitet haben und uns von Anfang an auf Augenhöhe begegnet sind“, begründet Tim Mälzer die Entscheidung. Jan Bröcker, der gemeinsam mit Franz Gerstenlauer das Unternehmen 2010 gegründet hat, erklärt weiter: „Auch wenn sich im täglichen Geschäft nichts geändert hat, wollten wir erstmal sehen, welche Dynamik sich entwickelt, wenn aus der Speisenwerft plötzlich die Speisenwerft bei Tim Mälzer wird.“
Die ersten gemeinsamen zwölf Monate können sich sehen lassen: Die Feuertaufe mit knapp 4.000 Gästen für den Echo 2015 in Berlin wurde unter dem Motto ’Hallo Heimat – eine Pop-Hommage an die deutsche Küche’ ein Erfolg.

„Wir haben bewiesen, dass wir das Thema Heimat mit regionalen Erzeugern und Lieferanten auch in einem sehr großen Rahmen konsequent umsetzen können“, resümiert Franz Gerstenlauer. Es folgten u.a. die Hamburger Harley Days, die Travemünder Woche, das wichtigste deutsche Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum und das Wacken Open Air.

Ein weiteres Highlight war der knapp dreiwöchige Pret a Diner-Event ’Around the World in 80 Bites’ von Kofler & Kompanie Mitte September in Frankfurt, Main.

Auch wenn die Themen Heimat und Regionalität weiterhin an Bedeutung gewinnen, wird sich die Speisenwerft bei Tim Mälzer nicht darauf beschränken, sondern konsequent weiterentwickeln. „Das Kochhandwerk wird seit jeher von internationalen Trends und Einflüssen geprägt, denen wir mit Neugier und Experimentierfreude begegnen“, sagt Bröcker.

„Getreu dem Motto ’Da wo unsere Füße stehen, ist der Mittelpunkt der Welt’, kreieren wir beispielsweise für die japanische Botschaft in Berlin Sushi und Sashimi mit einem neuen Twist oder für einen Empfang im Schloss Bellevue international inspirierte Tapas “, erläutert Gerstenlauer. Mälzer ergänzt: „Gut, dass wir in Hamburg leben und so einiges an internationalen Impulsen direkt vor der Tür haben. Denn nichts ist schlimmer als im eigenen Saft zu schmoren.“

Im Bild: Franz Gerstenlauer, Tim Mälzer und Jan-Hendrik Bröcker (v.l.)

(c) Frank Meyer
www.speisenwerft.de



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