Curry Kartell

Erster Standort in Wiesbaden

Seit 1. August gibt es das Curry Kartell in der hessischen Landeshauptstadt. Das gastronomische Konzept konzentriert sich auf eines der Lieblingsgerichte der Deutschen: Currywurst mit Pommes frites. Zum Einsatz kommen vorrangig regionale Zutaten, die sechs verschiedenen Saucen hat Sternekoch Juan Amador entwickelt und die zweifach frittierten Pommes werden aus frischen Kartoffeln zubereitet.

Großen Wert haben die Macher auch auf Corporate Design und Innenarchitektur gelegt. Beides wurde gemeinsam mit Partnern aus Hamburg und Berlin entwickelt.

In den kommenden zwölf Monaten sollen drei weitere Locations im Rhein-Main-Gebiet an den Start gehen. Konkrete Pläne sind bereits für Mainz und Darmstadt vorhanden.

Ins Leben gerufen haben das Curry Kartell die Brüder Tilman Au und Dr. Christian Au, beide waren zuvor in der Beratung tätig. Tilman Au gehört außerdem dem Gründerteam des Blogs Sternefresser.de an, eine Plattform für Restaurantkritiken von Spitzenrestaurants. Ein Expertenbeirat aus der Gastro-Branche steht dem Curry Kartell unterstützend zur Seite.

„Das Konzept ist sehr gut angelaufen, obwohl der August für die Systemgastronomie mit einem starken Mittagsgeschäft ja eher ein schwieriger Monat bezüglich Frequenzen ist. Mit mehr als 200 Gästen an Spitzentagen wurden unsere Erwartungen in der ersten Woche übertroffen“, freut sich Christian Au. Der Durchschnittsbon liegt bei 7,10 € (brutto).

Eine Currywurst mit kleiner Portion Pommes frites kostet 5 €. Zur Auswahl stehen tomatige Saucen in verschiedenen Schärfegraden von entspannter Würze (Der Dude) bis gewagter Schärfe (Der Spekulant). Zudem gibt es fruchtige Varianten wie Die Diva.

Online soll ein interaktives Netzwerk das Curry Kartell als Gemeinschaft festigen. Das Programm zur Kundenbindung sieht verschiedene Hierarchiestufen der Zugehörigkeit vor. Je nachdem wie oft man Gast ist, erhält man Vergünstigungen bzw. Vorteile.

Als jährliches Umsatzziel nennt Au für den Standort Wiesbaden 350.-400.000 € (brutto). Mit einer mobilen Einheit soll das Event-Geschäft forciert werden. „Wir sind damit in den kommenden Monaten bereits für zahlreiche Events und Firmencaterings gebucht“, berichtet Tilman Au.

www.currykartell.de
www.fastgoodfood.eu


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