Primo Espresso

Erster klimaneutraler Kaffeebar-Anbieter

Primo Espresso ist deutschlandweit der erste klimaneutrale Anbieter für Kaffeebars in der Gemeinschaftsgastronomie. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie ermittelte das Münchner Unternehmen seinen gesamten CO2-Fußabdruck für das Jahr 2013 und kompensierte diesen über ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt in Bolivien. Ziel ist es, den betriebsbedingten Kohlenstoffdioxid-Ausstoß systematisch weiter zu verringern und jährliche Kompensationen durchzuführen.

Aktiver Klimaschutz gehört laut eigenen Angaben zum unternehmerischen Selbstverständnis der beiden Primo Espresso-Geschäftsführer Richard und Robert Berner und hat mittlerweile in alle Geschäftsbereiche der Espressobar-Spezialisten Einzug gehalten. Gemeinsam mit den Bonner Klimaberatern der Forest Finest Consulting erfasste und bilanzierte das Unternehmen seine CO2-Emissionen. Darauf folgte die Erschließung unmittelbarer Einsparpotenziale. Die nicht reduzierbaren Emissionen in Höhe von 905 Tonnen CO2-Äquivalenten wurden mittels eines Aufforstungsprojektes in Bolivien ausgeglichen.

Stakeholer zu nachhaltigem Handeln bewegen

„Wir wollen über nachhaltiges Wirtschaften nicht nur reden, sondern aktiv handeln“, so Primo Espresso-Geschäftsführer Robert Berner. Als Anbieter, der die gesamte Wertschöpfungskette betreue, habe man zudem eine wichtige Vorbildfunktion für die Stakeholder. Nur so könne man zu einem Umdenken in der Branche beitragen, ist Berner überzeugt. Neben zahlreichen kleineren nachhaltigen Initiativen, wie beispielsweise dem Einkauf regionaler und fair gehandelter Produkte, möchte Primo Espresso mit der vollständigen CO2-Kompensation aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Geld fließt in Aufforstungsprogramm

Bei der Kompensation des eigenen CO2-Fußabdrucks entschied sich Primo Espresso für das nach Gold Standard und Plan Vivo zertifizierte Wald-Klimaschutzprojekt ArBolivia – eine Initiative bolivianischer Kleinbauern. Diese forsten seit 2007 degradierte Flächen auf ihren Farmen mit einheimischen Baumarten auf und schaffen somit unter anderem neuen Lebensraum für Tiere. Im Rahmen des Projektes werden die Kleinbauern bei der Flächenvorbereitung sowie der Auswahl geeigneter Baumarten unterstützt und erhalten Schulungen in nachhaltigem Management. Zudem werden sie an den Einnahmen aus dem Verkauf von CO2-Zertifikaten beteiligt. So entstehen langfristige Einkommensperspektiven für die Farmer und ihre Familien.

www.primo-espresso.de

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