Erstes Le Pain Quotidien-Restaurant in Düsseldorf eröffnet

In der Bergerstraße 35 am Rande der Düsseldorfer Altstadt eröffnete heute morgen das erste Restaurant von Le Pain Quotidien (LPQ) im deutschen Markt. Mit dieser 120. Unit ist die Bakery-Café-Kette, 1990 in Brüssel geboren, jetzt in 15 Ländern der Welt präsent.
Der Betrieb ist zweigeschossig, zählt 350 qm und über 100 Sitzplätze sowie eine Außenterrasse. Ein wunderschönes historisiertes Ambiente (Landhausatmosphäre, architektonische Umsetzung und Bauleitung durch K&P). Und mittendrin jener 'Communal Table', den die Fans des Konzeptes neben dem exzellenten Brotmahlzeiten-Angebot so sehr schätzen.

Die Investitionen für den deutschen Start-Standort betrugen 800.000 €, das Jahres-Umsatzziel liegt bei 1,2 Mio. €. Täglich ist von 7.30 bis 23.00 Uhr geöffnet (Ausnahme sonntags erst ab 9.00 Uhr).

Bis Anfang 2010 sollen flott vier weitere LPQ-Betriebe an den Start gehen, und zwar in München am Platzl, in Frankfurt am Flughafen Terminal II, in Bonn und Nürnberg.
Inhaber des Development-Vertrages für Deutschland ist die Apeiron Restaurant & Retail Management AG mit Kent Hahne an der Spitze (ebenfalls Präsident Vapiano International sowie Vapiano-Gesellschafter). Er hat sich für drei NRW-Standorte, darunter auch Düsseldorf, Dr. Gerd Slotta als Joint Venture-Partner an die Seite geholt. Und dieses Trio - Coumont, Hahne und Slotta - war am Vorabend der Eröffnung, wie könnte es auch anders sein, überglücklich und stolz und voller Erwartungen an die Zukunft.

Herzstück des LPQ-Sortiments sind Sauerteig-Brote (Slow Baking-Verfahren), typisch belgische Brot- und Kuchenspezialitäten sowie Gerichte der belgisch-französischen Küche. Ware aus biologischer Produktion versteht sich als Muss für das Konzept, so will es 'Chief Creative Officer' und Gründer Alain Coumont.

Für Deutschland wurden fürs erste relativ wenige Sortimentsanpassungen vorgenommen, deutlich niedriger jedoch als in den meisten LPQ-Märkten das Preisniveau.
  • Frühstücksartikel/Eierspeisen 1,95 - 8,95 €,
  • Belgische Tartines als Hauptgerichte 7,50 - 9,95 €,
  • Frische Salate 7,50 - 9,95 €,
  • Spezialitäten-Teller mit LPQ-Hausbroten 11,95 - 12,95 €.


Eine ergänzende Abendkarte stellt Cocotte-Gerichte in den Mittelpunkt.

Zu seiner Sache schreibt der Gründer folgendes: "Die Idee hinter Le Pain Quotidien ist, ein gutes tägliches Brot zu backen. Von Hand gemacht mit einer festen Kruste und festem Biss. Ein Brot, dass ideal geeignet ist für großartige offen gelegte Tartines (Sandwiches). Ein Genuss für Körper und Seele zugleich, die man gerne mit Freunden und Bekannten in angenehmer entspannter Atmosphäre teilen möchte." Sein aktuell umsatzstärkster Betrieb: Londoner St. Pancras-Bahnhof. Die Rede ist von knapp 4 Mio. Pfund Jahreserlösen.

Da LPQ eine Fusion aus Bäckerei und Restaurant darstellt, werden jetzt gleich zwei Branchen den Blick auf die Neueröffnung richten und sich neue Marktimpulse erhoffen. Die Formel war und ist die Benchmark für viele Start-ups sowie Konzeptfortentwicklungen der letzten zehn Jahre. Und das europa-, ja weltweit.

Die meisten LPQs stehen in USA, besonders erfolgreich ist die Marke neben ihren Heimatmärkten Belgien und Frankreich bereits in Spanien, Großbritannien und Russland. Erst kürzlich wurde ein Master-Lizenzabkommen für Indien geschlossen. Gründer Alain Coumont hofft, dort mit einem ersten Restaurant im Januar 2010 in Mumbai starten zu können.

http://www.lepainquotidien.com/

http://www.apeiron-ag.com/


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