Schulobstprogramm

Europäische Union stockt auf

Die Europäische Union will in diesem Jahr mehr Geld für das kostenlose Angebot von Obst in Schulen zur Verfügung stellen. Insgesamt sollen 150 Mio. Euro in das Schulobstprogramm fließen.
 
Das sind 60 Mio. Euro mehr als im vergangenen Jahr. Bundesernährungs-minister Hans-Peter Friedrich appelliert nun an die Bundesländer, diese Mittel mehr in Anspruch zu nehmen: „Die Wertschätzung für frisches Obst und Gemüse und eine gesunde Ernährung beginnt in jungen Jahren. Die Weichen müssen rechtzeitig gestellt werden.“
 
Deutschland stehen für das kommende Schuljahr 2014/15 voraussichtlich knapp 20 Mio. Euro zur Verfügung – gut 6 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Darüber hinaus wird die EU statt bisher 50 Prozent demnächst 75 Prozent der Kofinanzierung leisten. Der Anteil der Länder sinkt somit von bislang 50 auf 25 Prozent. Damit die Mitgliedstaaten diese Änderungen schon für das kommende Schuljahr nutzen können, verschiebt die Europäische Kommission die Fristen für die Einreichung der Schulobst-Strategien von Ende Januar 2014 auf Ende April 2014.
 
Das deutsche Schulobstgesetz muss entsprechend an die EU-Fristen angepasst werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde im Bundestag eingebracht.  Das Gesetzt soll spätestens im März 2014 in Kraft treten. Damit könnten die Länder schon im Schuljahr 2014/15 von den neuen Kofinanzierungssätzen profitieren. Für das Schuljahr 2015/14 haben bisher acht Länder ihre Teilnahme am EU-Schulobstprogramm bekundet.
 
www.bmelv.de/Schulobst


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