Ex-McDonald’s-Chef Charlie Bell erlag Krebsleiden

Die McDonald’s Corporation trauert um ihren Ex-Präsidenten und CEO Charlie Bell. Wie das Unternehmen mitteilt, erlag der erst 44-Jährige am gestrigen 16. Januar in seiner australischen Heimatstadt Sydney seinem schweren Krebsleiden.



Der Tumor war im Mai letzten Jahres diagnostiziert worden - nur wenige Wochen nach Bells Berufung an die Spitze des Unternehmens am 19. April 2004, unmittelbar nachdem sein Vorgänger Jim Cantalupo völlig unerwartet einem Herzinfarkt zum Opfer gefallen war. Trotz seiner Erkrankung blieb Bell zunächst im Amt, trat jedoch im November von seinem Posten zurück, um sich ganz auf den Kampf gegen den Krebs zu konzentrieren.



McDonald’s-Chairman Andrew J. McKenna würdigte die Leistung Bells für das Unternehmen als wertvolles Erbe, von dem McDonald’s nachhaltig profitieren werde. "It began with his partnership with Jim Cantalupo and Jim Skinner to create a strategic Plan to Win. It continued with his intense and highly successful focus on the customer experience that all started in a McDonald’s restaurant in Australia. And it ends with his courageous effort to live every day to the fullest."



Bells Karriere bei McDonald’s begann im Alter von 15 Jahren als Teilzeitkraft in einem McD-Restaurant in Sydney - mit 19 war er Store-Manager, mit 27 Vice President der australischen McDonald’s-Company. Bevor er die Nachfolge von Jim Cantalupo antrat, hatte Bell als Präsident McDonald’s Europe die Verantwortung für 6,000 Restaurants. Mit dem als charismatischem Führer geltenden Australier stand erstmals ein Nicht-Amerikaner an der Spitze des Konzerns.

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