Großküchenausstatter

Fachhandel zuversichtlich für 2015

Der Fachverband Gastronomie- und Großküchen-Ausstattung e.V. (GGKA) meldet für seine knapp 70 im Fachverband organisierten Fachhändler ein Umsatzplus von 3,9 %. Für das Jahr 2015 wird ebenfalls ein gutes Geschäftsklima erwartet.
Die Ergebnisse der Mitgliederumfrage im Detail: Der Großgerätebereich wies gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von knapp 10 % aus. Porzellan/Glas/Besteck lag 4,2 % über dem Vorjahresumsatz, bei Maschinen und Kleingeräten um 2 %. Statistisch schwer zu greifen ist das Projektgeschäft. Es kann bei den einzelnen Unternehmen zu Schwankungen von weit über 10 % ausmachen und ist von den Spartenumsätzen oft nur schwer abzugrenzen. Soweit bei den Meldungen das Projektgeschäft separat ausgewiesen wurde, liegt es im Durchschnitt des Jahres 2014 um 10 % über Vorjahr.

Eine überproportional positive Entwicklung von über 10 % hatte der Kundendienst, den die große Mehrheit der GGKA-Händler anbietet. Auf der GGKA-Mitgliederversammlung wurden die ersten Ergebnisse der Kundendienstumfrage vorgestellt. Die Tatsache, dass 97 % aller Unternehmen einen Entstördienst am Wochenende anbieten – bei der Umfrage im Jahr 2007 waren es nur 55 % - ist ein Indiz für die Professionalisierung und einen umfassenden Kundenservice. Als großer Vorteil mittelständischer Kundendienstunternehmen gegenüber dem Werkskundendienst ist, dass sie oft das gesamte Gerätespektrum der Gastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung abdecken. Der hohe Aufwand besteht darin, stets aktuell auf verschiedene Geräte und Hersteller geschulte Techniker einsetzen zu können.

GGKA-Stimmungsbarometer mit positiver Umsatzerwartung
Die GGKA-Umfrage umfasst auch das traditionelle Stimmungsbarometer. Die Mehrheit von 23 % erwartet eine gleichbleibende Umsatzentwicklung, knapp jedes dritte Unternehmen eine leichte Steigerung, 50 % haben damit eine höhere Erwartung als in 2014. Beim Rohertrag erwartet 45 % der Unternehmen keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr, während die Zahl der Optimisten von 25 % auf 31 % gestiegen ist. Anders ist die Erwartung steigender Kosten auf 66 % gestiegen, was der Deflationsvermutung widerspricht. Das wird durch die Erwartung von 65 % der Unternehmen, dass die Einstandspreise steigen, ebenso bestätigt, wie die Tatsache, dass 60 % steigende Verkaufspreise erwarten. Abschließend ein Blick auf die vermutete Härte des Wettbewerbs: Gleichbleibende Härte erwarten 32 %, einen leicht zunehmenden Wettbewerb 18 % und eine zunehmende Konkurrenz 50 % der Befragten. www.bvb-online.de



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