Ferdinand Metz führt den Weltbund der Köche

Der New Yorker Ferdinand Metz, Bruder des Verbandspräsidenten der Köche Deutschlands (VKD) Reinhold Metz, rückte an die Spitze der World Association of Cooks Societies (WACS). Die Entscheidung fiel während des 31. Weltkongresses am 25. März 2004 in Dublin. Die Präsidiumsführung wurde wie vorgesehen nach vier Jahren an die USA übergeben. Metz übernahm das Amt vom VKD-Ehrenpräsidenten Dr. h. c. Siegfried Schaber, der jetzt als Botschafter für den Weltbund aktiv werden wird. Der 63-jährige Metz, Küchenmeister sowie Ehrenpräsident des Culinary Institute of America und bis vor kurzem Direktor der größten Kochfachschule des Landes (CIA), stammt wie sein Bruder aus dem Allgäu und lebt in seiner neuen Heimat seit dem Jahr 1962. Zu seinem Stellvertreter wurde Edward G. Leonard gewählt, Küchenmeister und Präsident der American Culinary Federation. Weitere Wahlergebnisse: Als Generalsekretär fungiert L. Edwin Brown, der auch ein Botschafter-Amt der American Culinary Federation bekleidet. Schatzmeister wurde Norbert Schmidiger vom Schweizer Kochverband. Mit Reinhold Metz, Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands e.V., dem Portugiesen Fausto Luigi Airoldi und Isländer Gissur Gudmundsson wird der 'alte Kontinent' erstmals von drei europäischen Kontinentaldirektoren vertreten. Zu dem Kreis der Direktoren zählen ferner der Australier Glenn Austin (Pacific Rim), der Südafrikaner Arnold Tanzer (Mittlerer Osten und Afrika), der Brasilianer Jorge E. Monti (Americas) sowie Frank Naesheim aus Singapur (Asien). Das Präsidium beschloss darüber hinaus, den 'Tag des Kochs' fest im Jahreskalender zu etablieren, und zwar an jedem 3. Mittwoch im Monat Oktober. Zur Premiere wird am 20. Oktober 2004 auf der 21. IKA/Olympiade der Köche in Erfurt mit Sekt angestoßen. www.vkd.com

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