Studentenwerk Halle

Finanzbehörde bestätigt ermäßigten Steuersatz

Die Hochschulgastronomie des Studentenwerks Halle kann ab 1. Juni das Essen für Hochschulbeschäftigte und Gäste wieder mit dem ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent berechnen.

Die obersten Finanzbehörden des Bundes hatten Ende April bestätigt, dass die Abgabe von Speisen an Nichtstudierende durch die Studentenwerke dem ermäßigten Steuersatz unterliegen. Damit kann die vorsorglich durchgeführte Preiserhöhung in den Mensen und Cafebars vom Jahresbeginn zurückgenommen werden.

Im Ergebnis der letzten Steuerprüfung hatte das Finanzamt das Studentenwerk Halle im November 2015 aufgefordert, die Essen für die Hochschulbediensteten und Gäste mit 19 Prozent (statt wie bisher mit 7 %) zu besteuern. Dieser Sichtweise hatte das Studentenwerk widersprochen und das Ministerium für Finanzen gebeten, eine verbindliche Klärung auf Bund-Länder-Ebene herbei zu führen.

Da bis zur Vorlage des Bund-Länder-Entscheids offen war, welcher Steuersatz letztendlich anzuwenden sei, musste für den Fall des erhöhten Regelsteuersatz entsprechende Vorsorge getroffen werden: Zum 1. Februar 2016 wurden daher alle Essen in den Mensen an Bedienstete und Gäste mit 19 Prozent besteuert. Dies wird nun zum 1. Juni wieder zurückgenommen.

Das Studentenwerk Halle betreut an fünf Standorten rund 30.000 Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, der Hochschule Merseburg und der Hochschule Anhalt. Mit dem Verkauf von jährlich rund 1,2 Mio. Essen in 13 Mensen und Cafebars erzielt die Hochschulgastronomie einen Jahresumsatz von etwa 3,7 Mio. Euro.

www.studentenwerk-halle.de

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