Förster – größte mittelständische Betreiber von Autobahn-Anlagen

Seit Übernahme der Autobahnrastanlagen Holledau und Fürholzen an der A 9 von Tank & Rast am 30. Juni 2011 ist Thomas Förster (47) zusammen mit seinem Bruder Michael (51) der größte mittelständische Betreiber von Tank & Rast-Autobahnrastanlagen in Deutschland. Das Umsatzvolumen (ohne Mineralölprodukte) liegt in einer Größenordnung von rund 30 Mio. €.

Zu dem Unternehmen, das die beiden Brüder vor fast 15 Jahren gegründet haben, zählen mittlerweile sechs Tankstellen, sieben Rasthäuser, zwei Motels, vier Burger Kings und zwei Nordsee-Stores an den Standorten Kammersteiner Land (A 6), Nürnberg-Feucht (A 9), In der Holledau (A 9) und Fürholzen (A 9). Verpächterin aller Anlagen ist die Tank & Rast GmbH in Bonn.
Thomas Förster kennt die Gastronomie schon seit seiner Kindheit. Die beiden Brüder sind in der Metzgerei der Eltern in Nürnberg aufgewachsen. Michael Förster wurde Metzgermeister und übernahm den elterlichen Betrieb. Thomas Förster ging zunächst ein Jahr zur Hotelfachschule, absolvierte anschließend eine Ausbildung zum Hotelfachmann und sammelte danach einige Jahre Berufserfahrung in allen Bereichen der Hotellerie und Gastronomie. Heute ist er Vizepräsident des Dehoga Bayern.

Da die Zusammenarbeit zwischen den Brüdern schon immer ausgezeichnet war, entschlossen sie sich, im Jahr 1997 gemeinsam an die Autobahn zu gehen. Nach mehreren Bewerbungen pachteten sie zuerst das damals noch alte Rasthaus und Motel Nürnberg Feucht Ost von der Tank & Rast GmbH. „Zu dieser Zeit war von Systemgastronomie an der Autobahn noch nichts zu sehen“, sagt Thomas Förster, „aber wir wussten damals, wo die Reise hingeht und die Herausforderung hat uns gereizt“.

„Betriebe grundlegend zu optimieren und wirtschaftlich auf Erfolgskurs zu bringen, darin sind wir mittlerweile geübte Profis“, meint Förster. „Grundvoraussetzung dafür ist eine konstruktive und kooperative Zusammenarbeit mit unserem Verpächter, der Tank & Rast GmbH“.

In der Gastronomie ist das Highlight in diesem Jahr eine Zusammenarbeit mit Alfons Schuhbeck, der die Küche natürlich etwas bayrisch prägt. „Für uns ein ganz wichtiger Partner, um unseren Kunden zu zeigen, dass Qualität für uns höchste Priorität hat. Mich freut auch sehr, dass wir in Herrn Schuhbeck jemanden aus Bayern haben, der im ganzen Bundesgebiet vertreten ist“, lacht Förster.

Alfons Schuhbeck hat spezielle Gerichte, Rezepturen und Gewürzmischungen für die Raststätten entwickelt. So können die Reisenden zum Beispiel folgende Gerichte bestellen: Rindergulasch mit Paprikasoße, Böfflamott mit Meerrettichsoße oder ein Chili-Fleischpflanzerl, aber auch ein Rotes Thai Curry oder Hähnchenfilet in Tomaten-Vanille-Soße. Dazu gibt es verschiedene Kartoffelbeilagen und knackiges Gemüse.

„Neben den Schuhbeck-Highlights gibt es bei uns in der Gastronomie natürlich auch die Klassiker. Da legen unsere Gäste einerseits Wert auf gesunde und frische Produkte, andererseits auch auf Deftiges.“

www.nuernberg-feucht.de

 


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