Ford streicht weltweit Kaffee, Kekse und Zeitungen

Wie die FAZ berichtet, müssen die Mitarbeiter des Automobilherstellers künftig ohne Zeitungen und Zeitschriften am Arbeitsplatz auskommen. Ford wird sämtliche Abonnements kündigen. Die Mitarbeiter sollen ihren Informationsbedarf über das Internet stillen oder sich Zeitungen privat kaufen. Der Beschluß gilt für den gesamten Konzern, also für alle 340.000 Mitarbeiter auf der Welt. Die neue Sparmaßnahme trägt die Handschrift Nick Scheeles. Der Präsident des in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckenden Herstellers hatte zuvor schon Getränke, Gebäck und Früchte in Sitzungen oder Blumen auf Schreibtischen gestrichen. Mitarbeiter berichten von strikter Kontrolle: Wer einem Besucher Kaffee auf Firmenkosten servieren wolle, benötige dafür die Unterschrift von höchster Stelle, mindestens die eines Vizepräsidenten. Die so erreichten Einsparungen belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Dollar in Nordamerika und 3 Millionen Dollar (rund 2,5 Millionen Euro) in Europa.


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