Studentenwerke

Freistaat Sachsen erhöht Zuschüsse

Die vier sächsischen Studentenwerke bekommen mehr Zuschuss vom Freistaat.  Im Doppelhaushalt für 2015/16 wurde der Betrag von bisher 5,9 Mio. auf 10 Mio. Euro pro Jahr erhöht.  Das zusätzliche Geld soll zum großen Teil in dringend notwendige Erhaltungsinvestitionen der Mensen und Cafeterien fließen.

„Der größte Anteil der Zuschusserhöhung war dringend erforderlich, um eine Deckung der laufenden Vorhaltekosten der Infrastruktur für die 40 von den Studentenwerken an den verschiedenen Hochschulstandorten betriebenen Mensen und Cafeterien zu erreichen“, kommentiert Dr. Andrea Diekhof, Sprecherin der sächsischen Studentenwerke und Geschäftsführerin des Studentenwerks Leipzig.

Nach den starken Kürzungen in den vergangenen Jahren sei es nun wieder möglich, nachhaltig zu arbeiten und ausreichende Mittel für die laufende, vorbeugende Instandhaltung und den Substanzerhalt der Gebäude und der technischen Anlagen in den Mensen und Cafeterien einzusetzen. 

Neues Dach und neue Spülanlage müssen dennoch warten

Für größere Ersatzinvestitionen, wie  die umfassende Dachsanierung einer Mensa oder den Ersatz großer Spülanlagen  reicht das Geld allerdings nicht. Dafür pochen die vier sächsischen Studentenwerke  weiterhin  auf zusätzliche punktuelle Zuschüsse .  In der Mensa in Freiberg sind Investitionen in den Brandschutz notwendig, da sich die Vorschriften seit der letzten Sanierung in 1998 verändert haben. „Die ersten kleineren Maßnahmen werden bereits in diesem Jahr ergriffen. Für weitere Arbeiten, die ein Budget von ca. 2 Mio. Euro erfordern, sind investive Zuschüsse in den kommenden Jahren erforderlich“, berichtet Dr. Stephan Fischer, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiberg.

Die vier sächsischen Studentenwerke Dresden, Leipzig, Chemnitz-Zwickau und Freiberg-Mittweida stehen für insgesamt 20 Hochschulen mit etwa 110.000 Studierenden. Die Hochschulgastronomie setzt in 40 Mensen und Cafeterien rund 25 Mio. Euro um.

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