Fritz Ansorge gestorben

Er verstarb, 65jährig, am 9. Juli - viel zu früh. Der langjährige Geschäftsführer der Autobahn Tank & Rast GmbH & Co. KG, vormals Gesellschaft für Nebenbetriebe der Bundesautobahnen (GfN), kam im Januar 1974 zur bundeseigenen GfN. In seine 27jährige Amtszeit fielen wegweisend-markante Veränderungen in der Unterneh-mensgeschichte der Nachkriegszeit. Die gravierendste: Die Privatisierung, ein Prozess, der sich über lange Jahre hinzog und der den Weg frei machte für das Kapital an der Bundesautobahn unter marktwirtschaftlichen Bedingungen. Dies war zum 30. Oktober 1998 vollzogen, vorausgegangen war 1994 die Novelle zum Bundesfernstraßengesetz, die den Weg dazu frei gemacht hatte.

Seine ruhige, überlegte Art, seine überzeugende Sachkompetenz und seine Gradlinigkeit ist jedem in Erinnerung, der mit ihm zu tun hatte. Fritz Ansorge war ein steter Verfechter des Mittelstandsgedankens an der Autobahn, war Ratgeber, ausgezeichneter Sachkenner, Manager und Entscheidungskompetenz in letzter Instanz - abwägend und fair.

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