Burger King

Gäste-Mobbing, um Zeichen zu setzen

Mit einem Experiment im Restaurant macht sich Burger King gegen Mobbing stark.

Dürr. Klein. Merkwürdig. Hässlich. Fett. Jeder dritte Schüler weltweit wird jedes Jahr Opfer von Mobbing. Für viele von ihnen gehört es bereits zum Alltag – in der Schule und in der Freizeit. Da Burger King alle Gäste so willkommen heißt, wie sie sind, war es dem Fast-Food-Giganten wichtig, ein Zeichen gegen Mobbing zu setzen.

Um Aufmerksamkeit für die Mobbing-Problematik zu generieren, hat Burger King ein Experiment auf die Beine gestellt. Mit ‘Bullying Junior‘ bringt die Marke das Thema den Gästen näher, in dem sie diese direkt involviert und zum Protagonisten macht. Während ein Junge vor den Augen der anderen Gäste von Mitschülern gemobbt wird – bei den Schülern handelt es sich allesamt um Schauspieler –, wird auch der Gast gemobbt, denn sein Whopper Jr. wird ihm vom Burger-King-Mitarbeiter (ebenfalls ein Schauspieler) sichtbar eingedrückt und zerstampft serviert. 95 % der echten Gäste reklamierten ihren ‘gemobbten‘ Burger am Counter, während lediglich 12 % dem gemobbten Schüler zu Hilfe kamen. Obwohl dieser sichtbar vor den Augen der Gäste von seinen ‘Freunden‘ schikaniert und drangsaliert wurde, griffen nur wenige Gäste in das Geschehen ein. „Jeder von uns kann etwas gegen Mobbing tun. Nämlich hinsehen, eingreifen, helfen. Schlicht: Rückgrat und Zivilcourage beweisen. Füreinander. Miteinander“, sagt Prof. Dr. Herbert Scheithauer, Professor für Entwicklungspsychologie und Klinische Psychologie an der Freien Universität Berlin und Vorsitzender des Fairplayer e.V. Sein Verein versucht, Menschen dazu zu bewegen, Verantwortung und Toleranz zu zeigen, entsprechend zu handeln und Vorbild für andere zu sein. Und vor allem: Einzugreifen, wenn es notwendig ist. Genau das, was nur 12 % der Gäste im Burger-King-Experiment taten. Es ist also an der Zeit, ein Zeichen zu setzen.

www.burgerking.de
www.fairplayer.de
https://nobully.org/

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