Frankfurt

Gastronomie im Henninger Turm nimmt Gestalt an

Der Henninger Turm in Frankfurt nähert sich der Fertigstellung - in luftiger Höhe beherbergt das als Wohnturm wiedererbaute Sachsenhäuser Wahrzeichen Panoramarestaurant und Bar. Im Gespräch mit der FNP vermeldete Betreiber Christian Mook kürzlich Details zum Konzept, dessen Eröffnung Anfang 2017 geplant ist.

Bekannt für High-End-Formate wie das M Steakhouse, das Surf N Turf Steakhouse, The Ivory Club, das panasiatische Zenzakan und die Brasserie Mon Amie Maxi, fügt der Frankfurter Gastronom seinem Portfolio jetzt ein erstes Restaurant mit Aussicht hinzu. Restaurant und Bar im 39. Stock des Henninger Turms residieren in ca. 130 m Höhe, geboten wird ein spektakulärer 360°-Fernblick vom rundum verglasten Restaurant und der dazugehörigen Aussichtsplattform aus.

Anders als die bisherigen Formate der Mook-Gruppe mit klar definierter Thematik, die auch das Restaurant-Design bestimmt, lebt das neue Panoramarestaurant zunächst mal vom spektakulären Ausblick. Das Design, so Mook, wird sich auf Decken, Böden und Mobiliar sowie das Thema offene Showküche mit integriertem Kitchen-Counter im Zentrum des Raums konzentrieren, das Pendant auf der entgegengesetzten Seite des Erschließungskerns bildet eine Bar. „Die Gäste können also vor den Köchen sitzen und ihnen bei der Arbeit auf die Finger schauen“, erklärt der Gastronom und nennt 'The Jane' mit seiner Upper Room Bar in Antwerpen sowie das 'Palomar' in London als Paradebeispiele.

Die Küchenleitung wird Frank Möbes übernehmen, der bisherige Küchenchef des Mon Amie Maxi. Mook verspricht eine dem Standort angemessene heimische Küche. „Wobei wir mit gutbürgerlichen Restaurants und Apfelweinkneipen nicht konkurrieren möchten. Wir wollen deutsche und regionale Klassiker auf eine neue und frische Art interpretieren. Unsere 'Shortlist' umfasst bereits mehr als 500 Gerichte, die teilweise in Vergessenheit geraten sind.“

Mit gehobener Küche, Gerichten, „die ihren Preis wert sind“ sowie einem Design, das mit warmen, erdigen Farbtönen wie Bronze und Kupfer für Wohlfühl-Atmosphäre sorgt, soll die neue Ess-Adresse mit ihren rd. 110 Sitzplätzen alle kulinarisch interessierten Frankfurter ansprechen. „Wir wollen die Gäste animieren, uns mehrmals zu besuchen – und nicht nur einmal wegen der Aussicht vorbeizukommen."

In vollen Zügen genießen können Gäste den Blick über Frankfurt vom sogenannten Skydeck im 38. Stockwerk aus. 140 Sitzplätze bietet die halb überdachte Terrasse, die das sogenannte Fass an der Spitze des Wohnturms komplett umrundet und von einer mehr als 2 m hohen Glasfassade umgeben ist.

www.mook-group.de

www.fnp.de

stats