Gosch Sylt entert 2013 die Reeperbahn

Im legendären Café Keese an der Hamburger Reeperbahn, zuletzt Herberge des Quatsch Comedy Clubs von TV-Entertainer Thomas Herrmanns, entsteht das neue Tochterschiff des Sylter Unternehmers.

Nachdem Gosch Sylt in den vergangenen Jahren mit Restaurants – u.a. in St. Peter-Ording, Büsum, Binz auf Rügen, Stralsund und Timmendorfer Strand – vor allem an der deutschen Küste auf Expansionskurs ging, ist für das Frühjahr 2013 die Eröffnung des bislang spektakulärsten Ablegers der berühmten Lister Fischgastronomie geplant.

„Wir hatten seit Jahren die Augen nach einer passenden Location offen gehalten“, sagt Michael Woschniak, der das Restaurant mit seinen Partnern für Jürgen Gosch plant. Das Warten habe sich gelohnt: „Wir haben die beste Adresse gefunden, die wir uns vorstellen können.“

„Bei der Gestaltung wird die vorhandene Substanz des Gebäudes nichts von ihrem Charme verlieren. Selbst die klassische Leuchtreklame an der Fassade wollen wir erhalten – sie soll lediglich um den Namen des neuen Mieters erweitert werden“, kündigt Woschniak an. Das Fisch-Bistro wird 'Gosch im Café Keese' heißen. Es soll u.a. eine Mitnehm-Theke geben, die Jürgen Goschs erstem Verkaufsstand in List nachempfunden wird, und einen gemütlichen Restaurantbereich.

Der Umbau beginnt mit der Übernahme der Räume am 1. Januar, eröffnet werden soll rechtzeitig zu Ostern Ende März.

In Hamburg betreibt Jürgen Gosch bereits drei Geschäfte: in der Wandelhalle des Hauptbahnhofs, am Flughafen und im Alstertal-Einkaufszentrum.

Café Keese:
Die Geschichte des Tanzlokals geht fast zum Kriegsende zurück. 1948 eröffnete Bernhard Keese das Etablissement, in dem beim 'Ball Paradox' die Damen die Herren aufforderten. Das Café Keese genoss – ganz untypisch für seine Lage – den Ruf eines soliden, seriösen Lokals. Berühmt wurden die Tischtelefone, die den Gästen zur Kontaktaufnahme untereinander dienten. Von Ende der 90er Jahre an fanden im Café Keese verschiedene Partys statt, bis 2006 der Quatsch Comedy Club einzog. TV-Comedian Thomas Herrmanns betrieb den Ableger seines Berliner Theaters dort bis 2010. Über dem Restaurant befindet sich ein kleines Hotel.

Gosch Sylt:
Der gelernte Maurer Jürgen Gosch baute 1972 seinen ersten Verkaufsstand für Krabben und Aale in List auf Sylt auf. Die Qualität seiner Ware machte schnell die Runde. Aus der Bude wurde mit der Zeit ein Restaurant, das heute als 'Nördlichste Fischbude Deutschlands' Touristen von der ganzen Insel magnetisch anzieht. Gosch Sylt ist längst eine national bekannte Marke mit 11 Läden auf Sylt und bundesweit weiteren 22 Filialen, u.a. in Berlin, München und Düsseldorf. 2009 eröffnete das erste schwimmende Gosch-Restaurant auf dem TUI-Cruiser 'Mein Schiff'.

www.gosch.de

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