Hamburg

Gosch im Keese streicht die Segel

Schluss für die Gosch-Filiale auf dem Hamburger Kiez: Zum 1. Oktober 2014 endet die Probezeit des Pachtvertrages - und Gosch zieht aus den Räumlichkeiten des legendären Tanzcafés Keese auf der Reeperbahn nach nur anderthalb Jahren wieder aus.
Mit dem neuen, im März 2013 eröffneten Standort hatte sich das Unternehmen vorgenommen, die Party-Tradition des Keese fortzuführen und um feine maritime Spezialitäten zu bereichern.

Dass auf einem so besonderen Pflaster wie der Reeperbahn ganz eigene Gesetze für den Erfolg gelten, sei dem erfahrenen Gastronomen und Geschäftsmann Jürgen Gosch natürlich klargewesen, als er sich entschloss, hier einen Standort mit Event-Schwerpunkt zu eröffnen, so der Kommentar aus Sylt - Heimat der auf Fisch spezialisierten Marke. 

Zwar habe sich das Gosch im Keese als stilvolle Ü-30-Eventlocation gut etablieren können. Angesichts sehr hoher Miet- und Betriebskosten an der Reeperbahn sei die Rechnung für die 'sündigste Fischbude der Welt' (Slogan) indes nicht zufriedenstellend aufgegangen.

Hamburg ist nach Sylt mit nun noch vier Adressen die zweitstärkste Standortbastion für Gosch. Das Unternehmen erzielte mit 39 Betrieben (+3), davon 28 Franchise-Outlets, zuletzt Umsätze von 68 Mio. € - ein Plus zum Vorjahr von gut 17 %.

www.gosch.de



stats