Lesetipp

Governance, Leadership und Management – was sich ändert

Fredmund Malik, einer der renommiertesten Managementexperten Europas, analysiert unsere Komplexitätsgesellschaft und deren große Transformation21. Sein neues Buch „Navigieren in Zeiten des Umbruchs. Die Welt neu denken und gestalten“ ist soeben erschienen. Sein Credo: Wirtschaften allein genügt nicht, Wissen bricht Geld, Information bricht Macht.
Wirtschaft und Gesellschaft stehen mitten in der geschichtlich größten Transformation von der Alten Welt, wie wir sie kennen, in eine Neue Welt, die wir noch nicht kennen. Fast alles wird sich ändern: WAS wir tun, WIE und WARUM wir es tun und auch WER wir sind. Fredmund Malik, Experte für Komplexitätsmanagement, Governance und Leadership, Wissenschaftler, Autor und Unternehmer, zeigt in seinem neuen Buch „Navigieren in Zeiten des Umbruchs. Die Welt neu denken und gestalten“, dass diese Transformation weit mehr ist als ein Paradigmenwechsel. Die veralteten Ideologien von Kapitalismus und Sozialismus werden in ihrer bisherigen Erscheinungsform kaum noch relevant sein. Diese Ordnungskategorien sind überholt, weil sie in unserer Komplexitätsgesellschaft weder Orientierung geben noch Probleme lösen.

Selbst oberste Führungspersonen aus der Wirtschaft und Gesellschaft erklären immer öfter, was nicht möglich ist. Was einmal richtig war, ist plötzlich falsch! Was bleibt und was ändert sich denn tatsächlich? Auch „klassisches“ Management ist ein Auslaufmodell. Wissen bricht Geld und Information bricht Macht, formulierte Malik bereits schon vor Jahren. Für Malik sind die Nein-Sager ein Indiz dafür, dass die „Große Transformation21“ in die Phase der Beschleunigung und Intensivierung geht.

Malik beschreibt in seinem neuen Buch das, was wir heute erleben, in seiner bekannt scharfsinnigen Art und Weise.  So wie er bereits 1997 die kurzfristige Gewinnmaximierung im Dienst des Shareholder-Values als Brandbeschleuniger prognostizierte – die dann im Jahr 2008 beginnend mit der Insolvenz von Lehman einen regelrechten Finanzsturm loslöste. Die Ökonomie lernt heute, so der Autor, dass die meisten Menschen nur zum kleinsten Teil Gewinn- oder Nutzenmaximierer sind, dass sie überhaupt nicht Wirtschaftssubjekte sind, sondern Menschen mit Eigenschaften, die man in ökonomischen Modellen nicht abbilden kann.

Was wir heute erleben, geht weit über eine gewöhnliche Finanz- oder Wirtschaftskrise hinaus. Mit ökonomischen Denken allein, wie es seit Ausbruch der Finanzkrise dominiert, kann die Transformation nicht verstanden werden. Malik analysiert die Treiber der Transformation und spricht von einer Revolution des Navigierens und Funktionierens, die bis in die Kapillaren unserer Gesellschaft, in die unzähligen gesellschaftlichen Organisationen vordringt.

Wie können sich Organisationen und ihre Führungskräfte auf eine so grundsätzliche Veränderung vorbereiten? Prof. Dr. Fredmund Malik, überrascht mit Antworten aus den  Komplexitätswissenschaften. Wer Komplexität mit Kompliziertheit verwechselt, kann den Rohstoff für Information, Intelligenz und Kreativität gar nicht nutzen. Reduktionistisches und mechanistisches Wissen ist einer der Gründe für gelähmte Organisationen und demotivierte Menschen.

Mit seinem neuen Buch, erschienen im Campus Verlag, liefert Malik ein Plädoyer für Management als Leidenschaft für das Mögliche.  Damit die Nein-Sager nicht zunehmen. Ein Buch für eine realistische Lagebeurteilung, für persönlichen Mut und für gesellschaftlich verantwortliche Leadership und funktionierende Governance.  Lesen Sie hier das Vorwort von Fredmund Malik
<http://www.rcuc.de/presse/bilder/Fredmund_Malik/Malik-Vorwort.pdf>


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