Nachhaltigkeit

Greentable-Zertifikat für grüne Gastronomen

Greentable, Anfang 2015 als erste Plattform für nachhaltige Gastronomie in Deutschland gestartet, hat einen umfangreichen Relaunch hinter sich und bietet neben einem umfangreichen Restaurant-Guide inklusive Nachhaltigkeitsprofil jetzt auch ein Verzeichnis für Erzeuger und Lieferanten an, die nachhaltige Lösungen für die Hoga-Branche herstellen oder vertreiben.

Die Website richtet sich an verschiedenen Zielgruppen: Gastronomen können sich als nachhaltig auszeichnen lassen und bekommen neben einem Zertifikat und dem Eintrag auf der greentable-Website wertvolle Tipps zum Vermarkten des eigenen guten Handelns. Lieferanten können sich ebenfalls auszeichnen und registrieren lassen und sich zu einem bestimmten Kodex bekennen. Verbraucher schließlich finden hier schnell die Restaurants in ihrer Nähe, die nachhaltig wirtschaften und sehen, nach welchen Kriterien das bewertet wird.

„Gastronomen und Hoteliers, die das Thema Nachhaltigkeit in ihr Betriebskonzept integrieren und ihre Zulieferkette ressourcenschonend gestalten wollen, finden bei uns den passenden Partner“, erklärt Greentable-Gründer Matthias Tritsch und ergänzt: „Ein nachhaltiges Engagement bringt nicht nur Wettbewerbsvorteile“. Jede Menge Tipps dafür gibt es im hochwertig gestalteten Online-Magazin der frisch relaunchten Webseite, das spannende Portraits und Interviews zu bieten hat. Unter anderem ein Gespräch mit Billy Wagner, dem Betreiber des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurants 'Nobelhart & Schmutzig', das ausschließlich Lebensmittel aus dem Berliner Umland verarbeitet.

„Transparenz und Glaubwürdigkeit sind für uns das A und O, weil sie für Gäste und Verbraucher heute enorm wichtig sind“, erklärt Matthias Tritsch. Deswegen setzt Greentable auf nachvollziehbare, messbare Taten statt auf bloße Absichtsbekundungen: Um mitmachen zu können, werden Betriebe auf ihre Nachhaltigkeit hin geprüft. Greentable steht ihnen dabei als aktiver Partner zur Seite: Betriebe, die nachhaltiger werden wollen, profitieren von der Beratung und Begleitung durch Greentable. Leitfäden mit Handlungsempfehlungen und Best-Practice-Beispielen, die fortlaufend ergänzt werden, eine Community zum Austausch, regionale Workshops und der Aufbau eines internationalen Netzwerks sind bereits in Vorbereitung.

Eine Sofortmaßnahme für mehr Nachhaltigkeit im Restaurant hat das Team von Greentable in Kooperation mit der Initiative 'Zu gut für die Tonne!' des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bereits tausendfach produziert: Die praktische „Beste-Reste-Box“, mit der Nichtaufgegessenes mit nach Hause genommen wird, statt in die Mülltonne zu wandern.

www.greentable.de





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