Größte Krankenhausprivatisierung Deutschlands in Schwerin

Das Medizinische Zentrum Schwerin, ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 1.400 Betten, wurde auf eine neue Trägergesellschaft ausgegliedert, an welcher die Helios Kliniken GmbH mit 94,9 Prozent und die Landeshauptstadt Schwerin mit 5,1 Prozent der Geschäftsanteile beteiligt sind. Der Trägerwechsel erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2004. Helios leistet hierfür eine Transaktionssumme von 144 Millionen Euro.


Das Schweriner Medizinische Zentrum mit mehr als 1.400 Betten wird durch die Privatisierung und den damit verbundenen Trägerwechsel Teil der Helios Kliniken Gruppe, die damit auf 24 Kliniken in Deutschland und Österreich mit einer Gesamtkapazität von 9.000 Betten und jährlich rund 310.000 stationär behandelten Patienten anwächst. Das private Fuldaer Klinikunternehmen rechnet nunmehr mit einem konsolidierten Jahresumsatz für 2004 von deutlich über einer Milliarde Euro. Die Zahl der Beschäftigten steigt auf 17.500. Das Medizinische Zentrum Schwerin ist mit dem Trägerwechsel das größte bislang in Deutschland privatisierte Krankenhaus.


Helios trägt nun in drei Landeshauptstädten Großkliniken mit jeweils über 1.000 Betten und baut damit seine bereits mit dem früheren Erwerb der Trägerschaften über die Krankenhäuser der Maximalversorgung in Erfurt, Berlin und Wuppertal erreichte Sonderstellung unter den privaten Klinikketten in Deutschland und Europa weiter aus.

stats