Kochmütze

HH-Barsbüttel – knapp 25 % Umsatzplus nach Umbau

Die Hälfte ihrer 18 Restaurants in Höffner Möbelhäusern wird die Kochmütze GmbH & Co. KG, Schönefeld/Berlin, zum Jahresende auf das neue Marktrestaurant-Konzept umgestellt haben. „Die Remodelings und die neue Frontcooking-Lösung generieren nicht nur eine höhere Gästezufriedenheit, sondern bescheren zudem ein zweistelliges Umsatzplus dank gestiegener Ø-Bons“, erklärt Wolfgang Riegert, Leiter Restaurants. Einen herausragenden Wert erzielte im Juli mit 24,5 % Mehrumsatz gegenüber Vorjahres-Monat der Betrieb in Hamburg-Barsbüttel.
Das neue Marktplatz-Konzept gefällt den Gästen des im März nach Umbau neu eröffneten Restaurants so gut, dass auch der Ø-Bon im Juli um knapp 15 % nach oben ging – zusätzlich war ein Frequenzplus zu verzeichnen.

Seit 2010 investiert der Einrichtungsspezialist Höffner in die Umgestaltung der hauseigenen Kochmütze-Restaurants in den 18 bestehenden Einrichtungshäusern. Durch die Neu-Positionierung will man sich deutlicher abheben von den vielerorts üblichen Snack-Konzepten und setzt auf frische, à la minute vor dem Gast zubereitete Gerichte – eingebettet in die geschwungenen Formen eines Free-flow-Restaurants in Marktplatz-Manier und abgerundet durch urban-uriges Raumdesign. Das Speisenrepertoire orientiert sich an den Ansprüchen einer modernen, reiseerfahrenen Klientel: neben regionalen Rezepturen sind asiatische, italienische und südamerikanische Spezialitäten ebenso vertreten wie etwa eine Olivenbar sowie weiteren Antipasti, außerdem süße Naschereien wie Apfelkuchen aus der hauseigenen Patisserie usw.

In einigen Möbel-Häusern wurden die Restaurants liebevoll mit authentischen alten Küchenutensilien dekoriert (z.B. München, Fürth) oder gar mit echten kupfernen Braukesseln (Neuss) ausgestattet. Demnächst soll ein neues Höffner-Einrichtungshaus in Chemnitz eröffnen, dessen Restaurant sich erstmalig im Stil einer alten Fabrikhalle präsentiert. „Dort sitzt der Gast zudem an alten Werkbänken – das Design könnte durchaus Modellcharakter besitzen“, ergänzt Riegert.

Drei Kochmütze-Standorte warten mit der Besonderheit einer rustikalen Holzhütte im Alm-Look auf (350.000 € Bau- und Einrichtungskosten), die im Eingangsbereich der Möbel-Filialen platziert ist und Snacks to-go bietet. Ebenfalls in drei Fällen offeriert Kochmütze im Vor-Kassenbereich ein Bistro, das Panini, Focaccia & Co. bietet.

Die für eine Restaurant-Neugestaltung (inkl. Bau) nötigen Investitionskosten im Millionen-€-Bereich trägt Höffner – Kochmütze tritt als Mieter auf. Fünf Standorte (Berlin-Waltersdorf, Rösrath, Gründau, Hamburg-Barsbüttel und München) wurden bereits zu neuen Marktrestaurants umgestaltet, komplette Neubauten sind seit 2014 in Fürth, Neuss und Hamburg-Eidelstedt zu finden. Noch in diesem Jahr eröffnen das remodelte Chemnitzer Haus sowie in Hannover ein Neubau und damit das 19. Möbel-Höffner- und Kochmütze-Objekt. 2016 ist der Umbau in Dresden anvisiert.

800 bis 1.200 qm Fläche und rund 300 Sitzplätze besitzt im Durchschnitt ein Restaurant. „In bisher sechs Fällen können wir Außenplätze auf einer Terrasse bieten und möchten das bei Neubauten demnächst regelmäßig einplanen“, konstatiert Wolfgang Riegert. Insgesamt erzielte Kochmütze 2014 einen Gastro-Umsatz von 18,5 Mio. € (15,6 % Plus zum Vj.).

www.hoeffner.de





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