Hamburgs zweitgrößtes Hotel gibt sich die Ehre

Das Grand Elysée wurde nach 16-monatiger Bauzeit wiedereröffnet. Die Erweiterung des Hauses ist das größte Hamburger Hotelprojekt seit Jahren. Für über 100 Mio. Euro wurden insgesamt 15.000 Kubikmeter Beton, 2.700 Tonnen Stahl, 11.000 Quadratmeter Teppichboden, 82 Kilometer Rohrleitungen und 10 Kilo Blattgold verbaut. Dabei ist unter anderem der mit 1000 Sitzplätzen größte Konferenzsaal in einem Hamburger Hotel entstanden. Mit einer Fläche von 1120 Quadratmetern im Erdgeschoss und 300 Quadratmetern auf der Empore bildet er das Herzstück des Veranstaltungsbereichs. Darüber hinaus verfügt das Hotel über 24 Konferenzräume von 16 bis 350 Quadratmetern. Bei der Anzahl der Zimmer, die von 305 auf 520 aufgestockt worden ist, avanciert die 5-Sterne-Herberge nach dem Radisson SAS (560 Zimmer) zur Nummer zwei in der Stadt. Die Tiefgarage bietet 400 Stellplätze. „Ich möchte das Grand Elysée gleichermaßen zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Hamburg machen wie zu einer weltweit beachteten Visitenkarte“, sagt Inhaber Eugen Block über das Großprojekt, das sein Lebenswerk krönen soll. In den 30 Quadratmeter großen Zimmern sorgen Möbel aus Vogel- augenahorn, Flachbildschirme, spezielle Taschenfederkernmatratzen und Luxusbäder in Marmor für angemessenen Komfort. Die größte der 25 Suiten erstreckt sich im sechsten Stock auf 120 Quadratmetern. Sie kann durch die Zusammenlegung mit der Nachbarsuite auf 180 Quadratmeter erweitert werden. Im gleichen Stock befindet sich auch das „Oval Office“, ein ovaler, exklusiv und multifunktional ausgestatteter Board Room, der über eine eigene Küche und Bar verfügt. Mit der „Backstube“ verfügt das Grand Elysée über ein zusätzliches Frühstücksrestaurant mit 180 Plätzen. Die neue „Oyster Bar“ lockt mit Austern, delikaten Tapas und Champagner. Bereits im Herbst vergangenen Jahres ist das erweiterte Elyseum Wellness & Spa eröffnet worden. Auf 1000 Quadratmetern Fläche verfügt es über Saunadorf, Eisgrotte, Pool, Solarium, Beauty- und Kosmetikangebote sowie Wellnessgastronomie. Die Preise für ein Einzelzimmer beginnen bei 133 Euro pro Nacht (ohne Frühstück), wobei der Preis je nach saisonaler Nachfrage um 16 Euro sinken oder steigen kann. Die größte Suite kostet 800 Euro. Überhöhte Messepreise oder Schnäppchenangebote soll es nicht geben. 80 neue Mitarbeiter verstärken das nun auf 240 Köpfe angewachsene Serviceteam. Für das Geschäftsjahr 2007 peilt Eugen Block einen Umsatz von 40 Mio. Euro an.



stats