Hans im Glück auf rasantem Wachstumskurs

Ein Jahr verging von der Idee bis zur Eröffnung des ersten Better-Burger-Restaurants namens Hans im Glück 2010 in München. Wiederum ein Jahr dauerte es, bis die Nummer 2 in Köln ans Netz ging. Ende 2012 zählte man vier Läden. 2013 wird die Schlagzahl schließlich erhöht: 10 bis 12 neue Outlets sollen in diesem Jahr hinzukommen.

Die Nummer 5 der Burger-Kette ging zu Jahresbeginn in Essen an den Start. Die jüngste Filiale eröffnete Anfang Mai in Nürnberg und ist derzeit die einzige Filiale, die Konzept-Gründer Thomas Hirschberger in Eigenregie betreibt. Acht weitere Mietverträge sind darüber hinaus bereits unterschrieben. Die nächsten Eröffnungen im Sommer und Frühherbst wird es im Ostseebad Binz auf Rügen, in Lübeck und sogar dreifach in München sowie Stuttgart geben. „Interessant sind Städte ab etwa 100.000 Einwohnern – vorausgesetzt sie sind lebendig und haben Ausgehflair“, so Hirschberger. „Ideal sind kleine Lauflagen mit Tagesfrequenz, etwas Gastronomie und Büros im Umfeld.“ Regionale Schwerpunkte will die junge Company nicht setzen.

Wie die bisherigen Restaurants sollen sich auch die neuen Outlets in einer Größenordnung zwischen 170 und 200 Sitzplätzen bewegen, plus Außenflächen. Der Netto-Jahresumsatz pro Standort liegt nach Angaben des Geschäftsführers zwischen 1,8 und 2,2 Mio. €. Etwa 12,50 € gibt der Hans im Glück-Gast pro Besuch aus.

„Wir verfolgen keine strikten Wachstumsziele. Aber wir reagieren, wenn uns gute Standorte angeboten werden und geeignete Franchisepartner auf uns zukommen“, sagt Unternehmenschef Thomas Hirschberger, der im vergangenen Jahr die Geschäftsführung der Freizeitgastronomie-Marke Sausalitos an seine Frau Gunilla und Thomas Berger abgab und sich seither vornehmlich dem neuen Projekt Hans im Glück widmet.

Das Fast-Casual-Konzept basiert auf einer großen Auswahl an Burgern: Auf der Karte stehen 18 fleischhaltige, 3 brotlose und 11 vegetarische Variationen, darunter 3 vegane. „Dass man so unterschiedliche Rezepturen anbieten kann, macht doch den Reiz des Produkts aus“, meint Hirschberger. „Überwiegend  konzentrieren wir uns aber auf Beigaben aus dem heimischen Umfeld – wie Ziegenkäse, Rauke, Grillgemüse oder Preiselbeeren.“ Alle Burger kosten um die 7 €. Tagsüber gibt es für einen Aufschlag von 4 € Fritten, ein Getränk und einen Kaffee dazu. Am Abend legt der Gast 7,50 € drauf und bekommt zum Burger Fritten und einen Cocktail. Das Menü-Konzept wird von den Gästen besonders gut angenommen. Etwa 70 % entscheiden sich für das Kombiangebot.

http://hansimglueck-burgergrill.de
stats