Düsseldorf

Hausmann’s baut aus

Das Düsseldorfer Hausmann‘s wächst: Das Gastro-Konzept von Patrick Rüther und Tim Mälzer wurde um einen Festsaal erweitert, den die Gastronomen direkt gegenüber in der ehemaligen Altstadtkneipe 'Bei Bill' eingerichtet haben.

Bis zu 50 Personen finden in der urigen kleinen Eckneipe, die mit Sinn für die alte Substanz renoviert wurde, Platz zum Feiern. Serviert werden Spezialitäten aus der Region, Vegetarisches, traditionelle Stullen und Süßes, außerdem steht Craftbier auf der Karte. „Wir wollen den Festsaal nicht nur für private Feiern und Geschäftsessen, sondern auch für Events nach Feierabend nutzen“, erklärt Mitinhaber und Geschäftsführer Patrick Rüther. So steht am ersten Donnerstag im Monat der 'Thirsty Thursday' mit Musik, Craftbier und Local Food auf dem Programm oder es gibt die #Plattenküche', bei der die Gäste nach dem Essen „bei guter Mukke“ Party machen.

Seit gut einem Jahr ist das stylishe 120 Plätze-Restaurant in dem roten Backsteinbau am Rande der Düsseldorfer Altstadt in Betrieb. „Wir fühlen uns hier pudelwohl, hatten aber auch einige Learnings“, zieht Rüther Bilanz. „Düsseldorf ist ein komplett anderer Laden als unser Standort am Frankfurter Flughafen.“

Während das Geschäft im Hausmann’s Erstling am Airport schon früh morgens startet und von hohem Durchlauf und kurzer Verweildauer geprägt ist, liegt der Fokus in Düsseldorf auf dem Mittags- und Abendgeschäft. „Wir sind hier ganz klar in Richtung Restaurant unterwegs“, sagt Rüther über den City-Standort in der Nähe vom Carlsplatz.

Seit dem Start gab es einige Modifikationen, die vor allem die Speisekarte und die Preisgestaltung betrafen. Kreative deutsche Hausmannskost steht nach wie vor im Mittelpunkt, dabei setzt das Team von Chefkoch Benjamin Höller auf Food aus der Region. Zwischen 11,50 € und 21 € kosten die Hauptgerichte und sind damit günstiger als zu Beginn. Bei den Gästen hoch im Kurs steht das Hausmann’s Tatar mit gebackenem Ei und Wildkräutersalat (12,50 €), auch der 1/2 Bauernhahn aus der Rotisserie (mit Beilage 14 €) ist ein viel gefragter Renner. Insgesamt entfallen rund 65 % der Umsätze auf Speisen, 35% auf Getränke.

Leichte Anpassungen nahmen die Gastronomen auch beim Craftbier-Angebot vor. Mit rund 40 handwerklich gebrauten Bierspezialitäten bietet das Hausmann’s eine umfangreiche Auswahl an. „Die Sorten wechseln nach Saison und es gibt immer wieder wechselnde Gastbiere“, sagt Rüther, der bei Craftbier eine steigende Nachfrage verzeichnet. Aktuell entfallen 15 % des alkoholischen Getränkeumsatzes darauf. Vielgefragt bei den Düsseldorfern ist das 'Bierbrettchen' mit fünf verschiedenen Craftbieren (à 0,1 l) zum Preis von 6,40 €, mit dem man sich an die Craftbier-Welt herantasten kann.

Knapp 2 Mio. € wollen die Gastronomen im zweiten Betriebsjahr in Düsseldorf umsetzen. In Kooperation mit SSP wird Anfang 2017 am Düsseldorfer Flughafen ein dritter Hausmann’s-Betrieb eröffnen.

www.hausmanns-duesseldorf.de


stats