Heberer-Gruppe verabschiedet Strategiekonzept

Die bundesweit tätige Heberer-Gruppe (‘Wiener Feinbäcker Heberer‘) will künftig stärker auf Hochfrequenzstandorte und Kernregionen im Umfeld ihrer Produktionsstandorte setzen. Das ist das Ergebnis eines Strategiekonzepts, das gemeinsam mit der Unternehmensberatung Roland Berger erarbeitet und nun verabschiedet wurde. „Dieses Konzept soll zeitnah und mit frischem Kapital umgesetzt werden ", sagte Alexander Heberer, der mit seinem Bruder Georg Heberer die Unternehmensgruppe in vierter Generation führt.
Die Konzentration auf sogenannte ‘Kirchturmfilialen‘ in einem maximalen Umkreis von 100 km um die drei Produktionsstandorte fördere die Frische und Qualität der Premiumprodukte. So genannte ‘Inselfilialen‘, die außerhalb dieser Regionen liegen, sollen verkauft, unprofitable Filialen geschlossen werden.

Neben der positiven Entwicklung im ersten Quartal und der erfolgreichen Umsetzung von neuen Vertriebskonzepten wurde das neue Strategiekonzept den finanzierenden Banken vorgestellt. Heberer zufolge ist geplant, zur Umsetzung des Strategiekonzepts auch neues Kapital über externe Investoren ins Unternehmen zu holen.

Die Wiener Feinbäckerei Heberer befindet sich mit über 300 Filialen unter den Top 10 der Bäckerfilialisten Deutschlands. Der Gesamtumsatz betrug 2012 116 Mio. €. Mit dem Foodservice-Business der 290 Filialen, die Backwaren-Snacks und Heißgetränke offerieren, erzielte Heberer 2012 58,6 Mio. € Erlöse.

www.heberer.de


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