Hessisches Wiesnfest 2013 schließt mit Besucherrekord ab

Das Oktoberfest in München stand Modell, als Event-Veranstalter Bill und die Brauerei Licher vor fünf Jahren das Wiesnfest in Pohlheim bei Gießen aus der Taufe hoben. Seither hat sich nicht nur die Zahl der Veranstaltungstage von vier auf acht verdoppelt. Jahr für Jahr wächst auch die Zahl der Gäste. Rund 30.000 Besucher zählten die Organisatoren in ihrem Festzelt.
 
Mit dem ‚Tanz in den Mai‘ ging am 30. April das fünfte Wiesnfest im mittelhessischen Pohlheim zu Ende. Die Bilanz: Alle Veranstaltungen waren restlos ausverkauft, die Besucherzahlen sind erneut gestiegen. Kurzum, Veranstalter Bill-Event und Namenssponsor Licher sind zufrieden. „Die Tickets für die Partys waren ja bereits im Vorfeld verkauft. Aber auch an den Sonntagen, an denen der Einlass frei ist, ist die Zahl der Besucher gestiegen.“ Die musikalischen Stargäste zu den FFH-Wiesnhit-Nächten waren mit Die Partyvögel, Mickie Krause,  Antonia und das Chaos Team. Beim Tanz in den Mai spielten Mister Starlight und Band sowie die Schürzenjäger auf.
 
„Man kann das Münchner Oktoberfest nicht 1:1 kopieren, aber man kann versuchen, es möglichst originalgetreu zu transferieren“, sagt Richard Stoiß, Geschäftsführer von Bill-Veranstaltungslogistik. Und genau das hat der gebürtige Münchner versucht. Für die Veranstaltung in Pohlheim, deren ursprünglicher Anlass der jährliche Kreisverbandstag der Feuerwehr war, gab Stoiß ein Zelt in Auftrag, das den Originalen in nichts nachstehen sollte. „Deshalb haben wir das Zelt bei derselben Firma bauen lassen, die auch für die Oktoberfest-Zelte verantwortlich zeichnet. Sobald der Gast das Zelt betritt, soll er einen Aha-Effekt erleben. Holzwände- und boden, Deko, Beleuchtungskränze – alles soll so sein wie auf der Theresienwiese.“ Mit 4.000 Sitzplätzen, davon 1.400 Boxenplätze, spielt Stoiß zwar nicht in der Liga der ganz großen Festhallen mit, ist aber doch mit einigen Münchnern auf Augenhöhe.
 
„Der zweite erfolgsentscheidende Faktor ist die Qualität des Essens“, so Stoiß. Für sein Wiesnfest hat er den Münchner Koch Hermann Gürster (Ochsenbraterei) gewinnen können. „Zu dem 5-köpfigen Münchner Team kommen noch etwa 30 lokale Küchenkräfte hinzu. Alles wird frisch und vor Ort gemacht. Schon drei Tage vor Festbeginn fangen die Vorbereitungen in der Küche an.“ Die Speisekarte? Original bayerisch. Entsprechend sind auch in Mittelhessen die Besteller Schweinshaxe, Schweinsbraten und Hendl. „Der dritte Faktor ist der Service“, meint Stoiß. Auch hier verlässt er sich auf Fachkompetenz aus München. Von den ca. 100 Servicekräften kommen etwa 80 aus Bayern.
 
www.pohlheimer-wiesnfest.de
www.bill-event.com
www.licher.de
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