Hilton Prag im Portfolio mit Ibis Karlin verkauft

Highridge BV (ein privates US-Investmentunternehmen) und DB Real Estate Global Opportunities Fund IA - ein von der Deutsche Bank Real Estate Opportunities Group gemanagter Fonds - haben das Hilton Hotel zusammen mit dem Ibis Karlin in Prag verkauft. Käufer dieser beiden Hotels ist die irische Quinn Gruppe, eine private Investmentgesellschaft. Laut dem bei dieser Transaktion beratenden Immobilienunternehmen Jones Lang LaSalle handelt es sich um die größte 2003 getätigte Transaktion in Osteuropa.



Hotelbetreiber des Fünf-Sterne-Hotels (788 Zimmer) bleibt Hilton. Das Unternehmen führt das Haus seit 1996. Neben dem Hilton beinhaltet diese in Osteuropa größte Transaktion das Zwei-Sterne Hotel Ibis Karlin (226 Zimmer, Hotelbetreiber bleibt Accor).

Christoph Härle, Leiter Jones Lang LaSalle Hotels Deutschland, kommentiert: "Prag ist schon seit mehreren Jahren einer der interessantesten Hotelmärkte in Zentral- und Osteuropa sowohl für Touristen als auch Geschäftsreisende. Nicht zuletzt durch den EU Beitritt der Tschechischen Republik in 2004 werden die Immobilienwerte aller Voraussicht nach deutlich steigen. Das hat natürlich ein erhebliches Interesse seitens europäischer und internationaler Investoren an beiden Hotels zur Folge gehabt."

Das Hilton Prag hat vor allem durch sein 4.000 qm großes Konferenzcenter durchgehend gute Betriebsergebnisse vorweisen können. Zukünftig werden ein neuer Ballsaal und ein erweitertes und renoviertes Fitness-Center das Angebot noch attraktiver machen.

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