Hamburg

Hooters startet auf der Reeperbahn

Der Standort scheint ideal für die US-Kette Hooters, die sich vor allem dank leicht bekleideter Serviererinnen vom Wettbewerb abhebt: Am 30. Januar eröffnet die Sportsbar auf der Hamburger Reeperbahn. Nachdem die Kette 2009 in Deutschland bereits einmal auf Expansionskurs war und Standorte unter anderem in Neunkirchen (Saarland), Köln, Siegen, Berlin und Potsdam eröffnete, endete das Gastspiel der Marke mit Betrugsvorwürfen gegen die Betreibergesellschaft Wings of Germany. Übrig blieb einzig ein Lokal im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen. Jetzt will Franchisenehmer Christopher Stapel das männerfreundliche Format auf Hamburgs Amüsiermeile etablieren.

Hier zieht Hooters mit 200 Sitzplätzen in einen ehemaligen Supermarkt direkt an der U-Bahn-Haltestelle Reeperbahn ein. 

Das Hooters-Konzept bietet seinen Gästen - in den USA auch viele Familien - das typische Sportsbar-Programm: amerikanisches Fast-Food, vor allem Chicken Wings, Burger und Sandwiches, Sportübertragungen auf 20 Großbildschirmen und eben den Service durch die knackigen Hooters Girls im Cheerleader-Look. Weltweit sind in knapp 30 Ländern rund 450 Standorte am Netz. 

Hooters strebt stets eine einheitliche Speisekarte in allen Restaurants weltweit an, dennoch gibt es länderspezifische Unterschiede. Als Getränke werden u.a. Bier in verschiedenen Größen (auch in Pitchern und Säulen), Milchshakes, Cocktails, Soft- und Long-Drinks, Shots, Wein und diverse Heißgetränke angeboten.

Betreiber und somit Franchisenehmer vom Hooters Hamburg St. Pauli ist Christopher Stapel (46), seit 25 Jahren in der Gastronomie tätig und bereits seit 15 Jahren erfolgreich mit drei Franchise-Restaurants der Marke Schweinske in Hamburg, Kiel und Dortmund. Als Manager ist außerdem Thomas Stutzki (51) an Bord, der in der Hansestadt bereits als Inhaber des 'Café Keese“ und des legendären Table Dance Clubs 'Dollhouse' bekannt ist. 

„Die Hooters Girls müssen körperlich schon gewisse Vorzüge haben, Ausstrahlung ist aber alles", erklärt Stutzki. "Die Hooters Girls nur auf ihr Äußeres zu reduzieren, wäre zu einfach. Wir bieten im Hooters Hamburg St. Pauli lebenslustigen Menschen, die darüber hinaus auch charmant und witzig sein sollten die Chance, einen serviceorientierten Job auszuüben und Gästen eine unterhaltsame Zeit im Hooters zu bieten.“

In Hamburg soll es nach Angaben Stutzkis bei dem einen Restaurant bleiben. Die Entscheidung für das Konzept sei rein standortbezogen gefallen. Eine Sportsbar fehle auf der Reeperbahn. 

http://hooters-hh.de

Aktualisiert am 24. Januar 2018



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