Stellwerk Küche

Ideenkonferenz mit 50 Teilnehmern

50 Profis aus allen Bereichen der Gemeinschaftsgastronomie kamen zur 3. Ideenkonferenz Stellwerk Küche nach Herrenberg-Gültsteine, um die Zukunft der Gemeinschaftsküchen zu diskutieren.
Die Frage ‚Kostenträger oder Profitbringer’ stand im Mittelpunkt der ersten Gesprächsrunde. „Bitte stellen Sie sich jeden Tag die Frage, welches Extra Sie dem Patient, der krank im Bett liegt, mitgeben können, damit die Küchenleistung positiv  präsentiert ist und in bester Erinnerung bleibt.“, empfiehlt Bob Rikken, ehemals Marriott, Berlin und stellt damit den Servicegedanken in der Gemeinschaftsgastronomie in den Fokus seines Ansatzes. Oliver Brück von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH geht sogar noch weiter: „Wichtig für das Gelingen einer hervorragenden Gästeverpflegung ist, die individuellen Bedürfnisse des Gastes zu ermitteln und sie anschließend gastro- innovativ umzusetzen“, so Brück. Verführung zum Genuss und wirtschaftliches Arbeiten sind sein Motto, das er im Rahmen seiner Arbeit konsequent umsetzt.

Moderatorin Ulrike Lehmann lud die Teilnehmenden aus ganz Deutschland und der Schweiz ein, Platz im ‚World Café’ zu nehmen. Launig forderte sie ihre Gäste auf, im Gespräch entwickelten Ideen kurzer Hand auf die vorhandenen Tischdecken zu schreiben. Von der Magie der kollektiven Kreativität inspiriert, entstanden Gedanken, Verknüpfungen und individuelle Lösungen, die erst zögerlich, später umso engagierter niedergeschrieben wurden. Damit Ideen Fleisch bekommen müssen Leistungen zählbar sein und vergleichbar werden. Genau deshalb lautete der Titel der letzten Gesprächsrunde des Tages ‚Erfolg ist sichtbar’. „Es ist wichtig, ‚facts und figures’ seines Betriebes zu kennen um strategisch mit ihnen umzugehen“, stellte Lars Baacke von der BEG Solution AG, Schaffhausen fest.

Als Fachmann für Benchmarking im Gesundheitswesen der Schweiz nannte er Trends, die im Kontext der Benchmark- Struktur erkennbare Spuren hinterlassen. Dass es schwierig ist, an die richtigen Zahlen zu kommen wusste auch Marco Behling, ods GmbH Stuttgart zu berichten. „Umso wertvoller ist es, individuelle Werkzeuge zu entwickeln und einzuführen, damit aus den vorhandenen Zahlenquellen genau die Größen extrahiert werden, die wirklich Sinn machen.“ Denn mit diesen Zahlen lässt sich richtig was bewegen: Lidwina Kuhn von den RoMEd Kliniken, Prien, brauchte für Ihre Erfolgsgeschichte erst Zahlen um wirtschaftliche Veränderungen erfolgreich umzusetzen. Lebendig und praxisnah ließ sie die Zuhörenden an Ihrer ganz besonderen Erfolgsgeschichte teilnehmen.

Die Organistoren Ulrike Lehmann, Rainer Wellen und Ralph Zahn sind sich einig: 2016 hat sich wieder bestätigt: Die Ideenkonferenz ist ein hochkommunikatives Format, das vom Expertenwissen aller Teilnehmenden getragen wird. "Uns ist wichtig, eine ideenreiche Plattform zu schaffen, die innovative Fachleute der Gemeinschaftsgastronomie Tellerrandübergreifend in Kontakt zueinander bringt. Durch den gegenseitigen Tausch von Erfahrung und Ideen entsteht ein schöpferisches Netzwerk, dass wertvolle Gedanken für die Entwicklung der Gemeinschaftsgastronomie bereit hält.“ Die nächste Konferenz tagt am 29. März 2017.
www.stellwerk-kueche.de

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